Sonntag, Juli 30, 2006

Israels Justizminister Ramon: „Jedermann im Südlibanon ist ein Terrorist und gehört zur Hisbollah“

Nach der gestrigen Sitzung des israelischen Kabinetts erklärte der israelische Justizminister Haim Ramon, daß Israel jede im Südlibanon verbliebene Person als Terrorist ansehen werde.

Das Militär werde nach den Verlusten der letzten Tage „gewaltige Feuerkraft“ aus der Luft gegen die Hisbollah einsetzen. „Wir werden im südlichen Libanon gewaltige Luftschläge ausführen bevor wir mit Bodentruppen einmarschieren“ sagte Ramon. „Jede noch verbliebene Person betrachten wir als zur Hisbollah zugehörig. Unsere Stärke gegenüber der Hisbollah ist unsere überlegene Feuerkraft nicht der kampf Mann gegen Mann“ erläuterte er.

Diese Politik findet die breite Unterstützung der israelische n Presse, in der ein maximal hartes Vorgehen gegen die Hisbollah gefordert wird. In „Yedioth Ahronoth“ hieß es “Jedes Dorf, aus dem eine Rakete gegen israel abgweschossen wird muss dem Erdboden gleich gemacht werden“.

Damit bedient sich die israelische Regierung im Kampf gegen eine von der Bevölkerung unterstützte Guerillaarmee der Methoden der Nazis. Diese vernichteten im Kampf gegen den Widerstand für jeden getöteten deutschen Soldaten wahllos ein ganzes Dorf. Die israelische Strategie ist die der verbrannten Erde und richtet sich systematisch gegen die gesamte libanesische Bevölkerung.

Dieses völkerrechtswidrige barbarische Vorgehen wird von führenden Politikern auch ideologisch begründet. So erklärte Menachem Begin, Israelischer Premierminister von 1977-1983, über die "Rassische Überlegenheit der Juden gegenüber Nichtjuden" :
"Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind wie Gott auf diesem Planeten. Wir unterscheiden uns von anderen Rassen wie diese sich von den Insekten unterscheiden. Im Vergleich zu uns sind andere Rassen wie Vieh, sie sind der Abfall der Menschheit. Unsere Vorbestimmung ist es, über die anderen, minderwertigen Rassen zu herrschen. Sie werden unsere Füsse lecken und uns wie Sklaven dienen."


quelle: linkezeitung.de

Samstag, Juli 29, 2006

Ein erstaunliches Stück Propaganda

Drei US-Teenager haben den ersten Internet-Blockbuster über 9/11 gedreht. Hollywood zeigt bereits Interesse.

Osama Bin Laden ist unschuldig. Die Türme des Word Trade Center wurden nach dem Aufprall ferngelenkter, leerer Jets kontrolliert gesprengt. Im Pentagon schlug nur ein Tomahawk- Marschflugkörper ein. Die Heldentat von "Flight 93" hat es nie gegeben. Die über 190 mutmaßlichen Passagiere der vier Jets landeten in Cleveland und tauchten unter. Der "Krieg wider den Terror" ist eine Lüge, er gründet auf dem Massenmord der amerikanischen Regierung an ihren Bürgern. Das ist schon alles.

Dylan Avery heißt der Mann, der mit zwei Kumpels und einem Film die "zweite amerikanische Revolution" anzetteln will, indem er George W. Bush und seine Mitverschwörer des Mordes zu überführen sucht. Nichts Geringeres wagt ihr Dokumentarfilm "Loose Change" (Kleingeld), mit über zehn Millionen Zugriffen in einem Jahr der erste Blockbuster des Internets und wichtigster Filmzeuge der Verschwörungstheoretiker von der "9/11 Truth"-Bewegung. Mehr als 50 000 DVDs wurden verkauft. Nicht nur an Teenager. Ganz legal, versteht sich, jeder kann in Amerika die Regierung des Komplotts gegen das Volk beschuldigen.

Sollte das FBI dennoch an einem Gespräch mit den Umstürzlern interessiert sein, sind Dylan Avery (22; Regie), Korey Rowe (23; Produktion) und Jason Bermas (26; Dokumentation) in der 13 000-Seelen-Stadt Oneonta im Staat New York unschwer zu finden. Zur Zeit verhandeln sie mit Hollywood, um "Loose Change" zum fünften Jahrestag des 11. September in die Kinos zu bringen. Es wäre die dritte Fassung, der "final cut", der Dokumentation, die Avery mit 2000 Dollar und einem Laptop fertigte.

Im April 2005 tauchte diese Urfassung im Netz auf, in den folgenden Monaten erstellte er mit neuem (auf Ebay ersteigertem Filmmaterial) und für 4000 Dollar mehr eine auf achtzig Minuten verlängerte Version. "Amerikaner sind gewalttätig", warnte Avery in "Vanity Fair" und warf sich in seinem "Investigate 9/11"-T-Shirt für Fotos in nachdenkliche Positur, "besonders, wenn man sie belügt, und dann in einer solchen Sache".

"Loose Change" ist nicht einfach ein Dummejungenstreich, sondern ein erstaunlich eindringliches Stück Propaganda.

Avery montierte den Film, dessen nachsichtigen Erzähler ("Glauben Sie immer noch...?") er selbst spricht, fast ausschließlich aus Filmszenen und Interviews der etablierten TV-Sender vom Unglückstag selbst und verschnitt sie mit Zeitungszitaten und eigenen High-End-Computersimulationen. Es ist für einen Jungen ohne Kaderschulung meisterlich, wie er aus Insinuation, Zweifel, Halbwahrheit den Mythos des Komplotts braut. Wie er die Behörden ein ums andere Mal auffordert, das offizielle "9/11" mit bisher zurückgehaltenen Beweisen (Bilder von sieben Kameras am Tatort Pentagon; beide Flugschreiber in Manhattan; Funkverkehr etc.) zu stützen, statt den Verdacht der Vertuschung auf sich zu lenken. Der Ton ist gespielt treuherzig. "Wir würden Euch ja gern glauben", scheint er zu sagen. In die Brühe wirft der Erzähler für Laien nicht überprüfbare technische Daten wie die Brenntemperatur von Kerosin und den Schmelzpunkt bestimmter Stahlsorten. "Kaum zu fassen, nicht wahr? Es kommt noch viel toller...".

Jeder hat seine Experten und Augenzeugen, auch "Loose Change". Es finden sich nämlich sehr wohl Leute, die zu wissen vorgeben, daß "AA 77" von einem lausigen Cesna-Flugschüler nicht mit 850 Stundenkilometern in eine enge Kurve in extremem Sinkflug gesteuert werden konnte, ohne in der Luft zu bersten. Nicht zu reden von dem Fehlen von Schleif- und Brandspuren auf dem Rasen vor dem Loch in der Pentagonmauer, das wiederum keine sieben Meter im Durchmesser klaffte, obwohl die Spannweite der Boeing sechsmal so groß ist. Wohin verschwand der Jet mit 100 Tonnen Gewicht? Keine großen Wrackteile wurden gefunden, es sei alles in der extremen Hitze zerstäubt worden. Ausgeschlossen sagt der Erzähler. Gestützt von Zeugen, die von Sprengstoffgeruch berichten, von einer zweiten Explosion, von einem abdrehenden Militärhubschrauber. "Warum veröffentlichte die Regierung nur fünf Bilder einer Kamera?", obwohl sieben Kameras auf den Tatort gerichtet gewesen seien. Wer weiß es besser? Nach 30 Minuten von "Loose Change" ist das Mißtrauen gesät.


quelle: welt.de

"Loose Change 2nd Edition" mit deutschen Untertiteln ->




..auch wirklich empfehlenswert:
"Aktenzeichen 9.11. ungelöst", von Willy Brunner und Gerhard Wisnewski, die im Verlauf der anschliessenden Hetzkampagne seitens des Magazins Spiegel ihre Jobs beim WDR verloren haben. Dabei hatte der Spiegel keinerlei Fehler in dem Film nachweisen können. In seinem Artikel übermittelte der Spiegel nur eine einzige, unmißverständliche Botschaft: Dieser Film ist politisch unerwünscht! ->



Donnerstag, Juli 27, 2006

Was ist ein gemäßigter arabischer Staat?

...An der gestrigen Konferenz in Rom zur angeblichen Beilegung dessen, was als "Nahost-Konflikt" verharmlost wird, nahmen unter anderem der deutsche Außenminister Steinmeier, US-Außenministerin Rice, UN-Generalsekretär Annan, der EU-Außenbeauftragte Solana, der libanesische Ministerpräsident Siniora sowie Vertreter "gemäßigter arabische Staaten" teil. An letzterer Formulierung gab es überhaupt keinen Zweifel, denn sie wurde von allen Main-Stream-Medien übereinstimmend wiedergegeben. Umso wichtiger ist es aus muslimischer Sicht, einmal zu verstehen, was die meisten Politiker und Journalisten der westlichen Welt unter "gemäßigtem arabischen Staat" verstehen, denn wer will schließlich als Extremist gelten?

Als jene teilnehmende "gemäßigte arabische Staaten" wurden übereinstimmend Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien genannt.

Fangen wir also mit Ägypten an: Seit 25 Jahren herrscht dort ein Ex-General die meiste Zeit unter Notstandsgesetzen. Bei Wahlen ist er oft der einzige Kandidat, und wenn es doch einmal einen Pseudogegenkandidaten gab, wurden die Wahlen gefälscht oder verschoben und manche Oppositionelle wurden nach Scheinprozessen in Gefängnisse verschleppt, wo sie manchmal auch starben. Der von seinem eigenen Volk als Pharao bezeichnete Herrscher heißt zwar offiziell Präsident und versucht nach Außen den Anschein eines Muslim zu erwecken, aber kaum jemand glaubt ihm. Denn er unterdrückt die eigenen Christen genau so, wie die eigenen gläubigen Muslime. Ägypten ist wohl mit Indonesien zusammen das Land mit den meisten Verstümmelungen von Frauen durch die pharaonische Beschneidung (übrigens auch bei Nichtmuslimas), ohne dass die Regierung ernsthaft und glaubhaft dagegen vorgehen würde. Zusammen mit seinem Vorgänger hat es der aktueller Herrscher geschafft die einstmalige Kornkammer Afrikas nahezu vollständig von US-Kornlieferungen abhängig zu machen. Im ganzen Land herrscht ein enges Netz von Geheimdiensten, die sich gegenseitig beäugen und zusammen mit der CIA jeglichen Widerstand gegen die faktische US-Herrschaft über das Land blutig niederschlagen, wovon allerdings ins Ausland Nichts dringen darf. Die einzige ernst zu nehmende "Wirtschaft" des Landes besteht im Tourismus und in den Waffenkäufen von den USA. Das fällt aber nicht weiter auf, denn das Land hängt ohnehin am US-Tropf! Dafür darf Ägypten aber US-Basen als Gast begrüßen.
Um die Auflistung nicht zu langatmig zu gestalten, soll noch die Frage beantwortet werden, was den an obiger Auflistung "gemäßigt" ist. Die Antwort lautet: Nichts! Aber Ägypten hat eine Friedensvertrag mit Israel.

Machen wir weiter mit Jordanien. Hier gibt es nicht jene Präsidialheuchelei! Der Herrscher ist ein König und heißt auch so. Der König ist Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und ernennt den Ministerpräsidenten sowie den Ministerrat. Seine Ausbildung erhält der König an britischen Militärakademien und sein Amt durch Ableben seines Vaters; eine besondere Form westlicher Freiheit und Demokratie. In Jordanien ist jeder frei so lange er die Rechte des Königs nicht anzweifelt, und der hat alle Rechte und immer Recht, selbst wenn er Demonstrationen gegen ihn blutig niederschlägt. Der aktuelle König beherrscht die Landessprache nicht so gut wie Englisch, aber das macht nichts, denn offizielle Kommuniques werden ihm ohnehin von der britischen oder der US-Botschaft vorgegeben, die sich allerdings manchmal um die Macht im Land streiten, was eine gewisse Form von Pluralität bewirkt. Eine ernsthafte Wirtschaft oder Industrie hat das Land nicht und lebt von US-Finanzspritzen. Dafür darf Jordanien aber US-Basen als Gast begrüßen.
Um die Auflistung nicht zu langatmig zu gestalten, soll noch die Frage beantwortet werden, was den an obiger Auflistung "gemäßigt" ist. Die Antwort lautet: Nichts! Aber der verstorbene jordanische Königs-Vater hat im Sechs-Tage-Krieg die eigene Armee verraten und später das Westjordanland im Stich gelassen.

Kommen wir abschließend zum besonderen Paradebeispiel für einen "gemäßigten arabischen Staates", nämlich Saudi-Arabien. Saudi-Arabien ist nicht nur eine lupenreine Erbmonarchie, dessen Herrscher in den USA ausgebildet werden, sondern hat auch dem heiligsten Land der Muslime dem Namen einer korrupten Familie gegeben; übrigens das einzige Land der Erde, das den Namen einer Familie trägt! Irgendwelche Wahlen, die man fälschen müsste, sind erst gar nicht nötig. Jene Familie lebt in einer Verschwendungssucht, wie es die Welt kaum gesehen hat. Sie bauen Eissporthallen und Skipisten in der Wüste mit einem Stromverbrauch einer deutschen Großstadt. Ein vergleichsweise niedrigrangiger Prinz hatte z.B. seinem Sohn zu dessen 18. Geburtstag 7 Sonderanfertigung eines Mercedes geschenkt mit solch wichtigen Accessoires wie goldenen Felgen; Stückpreis jeweils 1 Mio. $, 7 Fahrzeuge für jeden Wochentag in einer anderen Farbe. Der Clou: Die Maschinengewehre der Leibwache waren dem jeweiligen Wochentagsauto angepasst! Jener Clan verbringt, wenn er nicht gerade das eigene Volk unterdrückt, die meiste Zeit in den Casinos und Nachbars europäischer Großstädte. Frauen dürfen in Saudi-Arabien nicht Auto fahren, was allerdings auch nicht nötig ist. Die Armen und Unterdrückten sollen gar nicht Auto fahren und die Reichen haben Chauffeure. Zur Gebetszeit müssen alle Läden schließen und jeder Passant wird zum Gebet geprügelt, wenn er nicht freiwillig beten geht. Die einzigen Wahlen, die es im Land gibt, bestehen darin, welchem Verbrecher man sich unterordnet und von seinem "Reichtum" finanziert wird. Eine Wirtschaft besteht faktisch nicht! Das Öl wird mehr oder weniger den USA verschenkt und der Ölhahn wurde jahrzehntelang den US-Bedürfnissen angepasst. Das geht in den letzten Jahren nicht mehr so richtig, weil die Öl-Hähne bereits voll aufgedreht sind! Die Herrscher-Clique organisiert die Hadsch derart, dass es jedes Jahr viele Tote unter den Pilgern gibt durch Massenpaniken und Feuer und andere "unvorhergesehene" Dinge.
Um die Auflistung nicht zu langatmig zu gestalten, soll noch die Frage beantwortet werden, was den an obiger Auflistung "gemäßigt" ist. Die Antwort lautet: Nichts! Aber der saudische König hat Hofgeistliche beauftrag, eine "Fatwa" gegen die Hizbullah herauszugeben, die "Feind sei". Selbst jegliches Gebet für den libanesischen Widerstand wurde verboten.

Der eine oder andere Leser hat möglicherweise immer noch nicht so richtig verstanden, was ein "gemäßigter arabischer Staat" ist. Daher soll es hier noch einmal zusammengefasst werden.
In einem "gemäßigten arabischen Staat" gibt es Freiheit für die Herrscher und Demokratie ist unnötig. Die Herrscher dürfen sämtliche Rechte der eigenen Bürger mit Füßen treten, Frauen in jeder denkbaren und undenkbaren Art unterdrücken, die Wirtschaft und Industrie des eigenen Landes vernichten, das Land komplett abhängig von den USA machen, sich vollständig den Hegemonialinteressen der USA unterwerfen, jegliche Staatseinnahmen verprassen, wie sie wollen, und das eigene Volk dabei verhungern lassen, Hauptsache, sie unterstützen Israel! Das genau ist die Definition von "gemäßigter arabischer Staat". Ist es da wirklich so verwunderlich, dass die Völker in der Region "Extremisten" den "Gemäßigten" vorziehen?

Wie sehr die gesamte Lage in der Region einzig und allein von Israel geprägt wird, konnte auch heute in den Nachrichten der westlichen Welt gut verfolgt werden. Seit Wochen haben israelische Streitkräfte mehr als 400 Zivilisten im Libanon ermordet, mehrere Dutzend an einem einzigen Tag, aber erst heute taucht die Schlagzeile in westlichen Medien auf "Gestern war ein blutiger Tag ...", denn gestern wurden 8 israelische Soldaten (nicht Zivilisten) bei ihrem Einmarsch in den Libanon getötet.

Am gleichen Tag hat Israel trotz lauten Hilferufen der UN-Soldaten vier von ihnen mundtot gemacht. Eine Verurteilung im UN-Sicherheitsrat scheiterte am Veto der USA.
Nehmen wir einmal an, dass jene Tötung wirklich "versehentlich" geschah, dann wäre es ein Beleg dafür, wie verzweifelt die israelische Armee ziellos umherschießt. Und wenn es doch vorsätzlich geschah, wäre es ein Beleg dafür, dass Israel verzweifelt sogar unbewaffnete UN-Soldaten angreift. Israel hat inzwischen zugegeben Streubomben auch gegen Zivilisten einzusetzen mit dem Hinweis, das sei ja nicht verboten! Die Kritik in den Medien hielt sich in Grenzen. Wie tief wollen westliche Journalisten eigentlich noch sinken, bevor sie zur Besinnung kommen?

Noch immer glaubt die westliche Welt in der uneingeschränkten Solidarität mit jedem Verbrechen Israels ihr Heil zu finden und merkt dabei nicht, wie sie sich immer mehr in Verbrechen verstrickt, für welche die Verantwortungsträger eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden könnten!


quelle: muslim-markt

Dienstag, Juli 25, 2006

Was macht eigentlich...

...Dieter Althaus?

- Er will den Menschen tatsächlich ein Bürgergeld zahlen.
Zunächst sollen sich aber nur die Bezieher von Arbeitslosengeld II freiwillig für ein Bürgergeld entscheiden können. Sie müssen dann auf das Arbeitslosengeld verzichten. Das Bürgergeld soll mit 600 Euro monatlich den "soziokulturellen Grundbedarf" decken. Es wird lebenslang gezahlt.


...und was macht die RWE?

- Mal wieder die Strompreise erhöhen. Um 11% zum 01.01.07.
Da werden die anderen bestimmt auch nicht lange auf sich warten lassen.


...und Kalifornien?

- Kalifornien geht der Strom aus.
Die große Hitze sorgt nicht nur für Wassermangel, sondern in Kalifornien auch für Stromprobleme. Die Elektrizitätsversorgung im US-Bundesstaat steht vor dem Zusammenbruch. Mehrere zehntausende Haushalten mussten in San Francisco und Los Angeles stundenlang ganz ohne Strom auskommen.


...und was machen die Deutschen?

- Sie kommen mit ihrem Geld nicht aus.
Laut Schuldenreport 2006 sind schon 3,1 Millionen Haushalte überschuldet. Seit 1999 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Die Abgabenlast durch Bund und Länder steigt stetig: Höhere Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Krankenkassenbeiträge, Zuzahlungen für die Gesundheit, aber auch höhere Gebühren für Müll, Busse und Bahnen, Reisepässe. Und Anfang 2007 kommt die größte Steuererhöhung aller Zeiten!


...und Scientology?

- Drängt auf den Nachhilfemarkt.
Nachhilfe ist in Deutschland ein lukratives Geschäft. Eine Milliarde Euro wird pro Jahr in dem Segment umgesetzt. Davon will jetzt auch die Psychosekte Scientolgy profitieren und wirbelt die Branche durcheinander.
Richtig so. Denn: Jeder Sechste liest schlecht. Zumindest inder Schweiz.


...und was macht der saudi-arabische König Abdullah ben Abdel Asis?

- Geld für den Wiederaufbau des Libanon bereitstellen.
Und vor einem neuen Nahost-Krieg warnen: «Wenn die Friedensoption wegen der israelischen Arroganz scheitert, wird es keine andere Option ausser Krieg geben», sagte er. Unmittelbar zuvor hatte Israels Ministerpräsident Ehud Olmert angekündigt, den Krieg gegen die Hizbollah im Libanon fortzusetzen.


...und die Hisbollah?

- Deutschland als "Ruhe- und Rückzugsraum" nutzen, berichten Experten. Es soll eine Übereinkunft geben, in der Bundesrepublik keine Gewalt anzuwenden. Jetzt, so warnen Sicherheitskreise, könnte die Eskalation der Gewalt in Nahost auch Gewalt in Deutschland nach sich ziehen.


...und was machen die US-Marines?

- Freunde suchen.
Die Werber der US Marines gehen dorthin, wo die jungen Leute sind: ins Internet auf die Community-Seite MySpace. 12.000 "Freunde" haben sie bereits gewonnen - kritische Kommentare sind nicht erlaubt.


...und Abu Hamza al-Muhajir?

- Iraks neuer Top-Terrorist. "Offizieller" Al-Zarkawis Nachfolger.
Sitzt wie ja schon einige Zeit bekannt wohl immer noch im Knast.
Aber auch wenn nicht; er würde ja momentan auch nicht gebraucht werden.


...und der Amazonas?

- Trocknet aus!
Schlicht und ergreifend. Globale Erwärmung und Raubbau gefährden den größten Regenwald der Erde, der sich als empfindlicher erweist, als bisher angenommen. Sein Verschwinden würde zudem den Treibhauseffekt verstärken.


...und Du?

Montag, Juli 24, 2006

Krieg nach Plan

Die Studie 'A Clean Break' [Ein sauberer Bruch] von 1996 wird Schritt für Schritt umgesetzt.
- Phase 1: Irak.
- Phase 2: Libanon, Syrien und Iran.


Wohlwollende Kritiker Israels bedauern zwar die extreme Gewaltanwendung in Gaza und gegen Libanon, aber sie führen dieses verbrecherische Verhalten auf israelische Ratlosigkeit zurück. Denn Israels Strategie, mit dem »Abzug« aus Gaza und dem Bau der Apartheidmauer Sicherheit zu schaffen, sei nicht aufgegangen. Ohne eine politische Lösung in Sicht habe Israel rein militärisch reagiert. Mangels friedenspolitischer Optionen sei daher im Nahen und Mittleren Osten in Zukunft mit noch mehr Gewalt zu rechnen.

Der israelische Gewaltexzeß im Libanon war jedoch von langer Hand geplant, wie die blitzschnellen, koordinierten Land-, Luft- und Seeoperationen gezeigt haben. Der erneute Krieg gegen Libanon, das Säbelrasseln gegen Syrien und die ominösen Drohungen gegen Iran sind kein Produkt israelischer Ratlosigkeit«, sondern Bausteine der Phase zwei einer Strategie, die führende amerikanische Neokonservative bereits 1996 in dem Dokument »A Clean Break« (Ein sauberer Bruch) dem damaligen israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vorgeschlagen hatten. Mit dieser Strategie sollte endgültig mit der friedenspolitischen »Roadmap« von Oslo gebrochen werden, um Israel die Möglichkeit zu geben, ein für alle mal sein »realm« (sein Reich) weit über die eigenen Grenzen hinweg zu sichern. Die neokonservativen Verfasser von »Clean Break«, ausnahmslos US-Amerikaner jüdischer Herkunft wie z. B. Richard Perle und der spätere dritte Mann im Pentagon Douglas Feith mit engsten Beziehungen zur rechtsextremen Likud-Partei in Israel, gehörten zu den Chefarchitekten des US-Angriffskriegs gegen Irak.

Den Regimewechsel in Irak hatte bereits »Clean Break« als »äußerst wichtiges strategisches Ziel für Israel« benannt, weil es sich in Phase zwei Libanon, Syrien und Iran effektiv zuwenden könnte. Zuerst müsse Syrien aus Libanon vertrieben werden, anschließend könne Israel mit US-amerikanischem Wohlwollen rechnen, wenn es die »die strategische Initiative ergreift«, »entlang seiner nördlichen Grenzen Hisbollah angreift und anschließend Syrien und Iran als die eigentlich Verantwortlichen«. Phase eins, der Regimewechsel im Irak, ist vollzogen, syrische Truppen sind aus dem Libanon abgezogen, und jetzt entfaltet sich offensichtlich Phase zwei, die den ganzen Mittleren Osten mit Krieg zu überziehen droht. Der Blaupause folgend hat das Weiße Haus bereits .. Iran und Syrien als Hauptschuldige für den Angriff der Hisbollah verurteilt.


quelle: jungewelt.de / arbeiterfotografie.com

Israel soll verbotene Waffen einsetzen

Im Libanon mehren sich Hinweise auf den Einsatz international geächteter Waffen. Zahlreiche Ärzte berichten von Verletzungen, die sie noch nie gesehen hätten. Libanons Präsident Emile Lahoud hatte bereits vor mehreren Tagen darauf hingewiesen, dass die israelische Luftwaffe Phosphor-Brandbomben auf libanesische Siedlungen abwerfe. Das portugiesische Fernsehen zeigte jetzt ein Interview mit dem Arzt Imad Zuhaire.

Er berichtete von schlimmen Verletzungen. Es müssten zahlreiche Organtransplantationen vorgenommen werden, weil Israel Bomben einsetze, die nach internationalen Konventionen verboten seien. Die Organisation "Handicap International" wies darauf hin, dass die israelische Armee im Libanon möglicherweise auch Splitterbomben und Anti-Personenminen einsetze. Sie berief sich auf Angaben von Augenzeugen. Libanons Präsident Lahoud rief die Vereinten Nationen auf, Israel zu verurteilen und zu einem sofortigen Stopp der Angriffe zu bewegen.


quelle (+ video): euronews.net


..

..Dabei wirft die palästinensische Seite Israel den Einsatz von radioaktiven und chemischen Waffen vor. Das meldet das Gesundheitsministerium der Autonomiebehörde unter Berufung auf eine Studie. Demnach setzte die IDF neuartige Sprengstoffe ein, die bislang unbekannte Verletzungen hervorriefen. Beim Eindringen von Geschoßsplittern würden die Verwundeten regelrecht von innen zerrissen oder verbrannt. Die Wirkung ließe sich auch durch eine medizinische Behandlung nicht verändern, innere Organe würden zerstört und große Schnittwunden angerichtet. Wie es hieß, seien an den Geschoßsplittern chemische und radioaktive Spuren nachweisbar. Die palästinensische Seite forderte die erneute Untersuchung der Verwundeten durch eine internationale Medizinerkommsiion. Zudem müße Israel gezwungen werden, den Einsatz solcher verbotener Waffen einzustellen.


quelle: rbi-aktuell.de

Samstag, Juli 22, 2006

USA liefern angeforderte Waffen per Express an Israel

New York (Reuters) - Die USA liefern einem Zeitungsbericht zufolge Präzisionsbomben per Eilsendung nach Israel.

Das Land forderte die Waffen nach dem Beginn seiner Luftangriffe auf Ziele der schiitischen Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon vergangene Woche an, wie die "New York Times" am Samstag unter Berufung auf US-Vertreter berichtete, die namentlich nicht genannt werden wollten. Die Entscheidung für die Lieferung der Waffen habe die US-Regierung schnell nach kurzer Diskussion getroffen.

Die Waffenlieferungen sind dem Bericht zufolge Teil eines im vergangenen Jahr mit Israel vereinbarten Waffenverkaufspaketes, das Israel jederzeit in Anspruch nehmen könne. Einige Militärvertreter sagten jedoch, es sei ungewöhnlich, dass Israel eine besonders rasche Lieferung angefordert habe. Dies impliziere, dass das Land viele Ziele im Libanon anvisiere. Eine offizielle Mitteilung über die Waffenlieferung gab es nicht.

Genauere Angaben zum Umfang und zum Inhalt der Lieferung wollte keiner der Vertreter machen, berichtete die Zeitung. Ein Sprecher der israelischen Botschaft in Washington sagte der "New York Times", sein Land nehme grundsätzlich zu Käufen im Verteidigungsbereich keine Stellung.


quelle: de.reuters.com

Freitag, Juli 21, 2006

Resignation..?

..zur Abwechslung jetzt mal ein verwirrter Kommentar ohne konkretes Ziel (nicht viele Fragen, keine Antworten, aber ein Haufen Links):

- Drastisch gesagt: Die wenigsten Leute die ich auf der Strasse, oder in diversen Internet-Foren treffe haben wirklich noch etwas dass ich Bildung nennen möchte, je jünger desto schlimmer. Aber prahlen alle mit ihrem "gefährlichen Halbwissen" und haben auch definitiv immer Recht.. *g ..ja, Sorry, ist sicher etwas überzogen formuliert; sicher sind das nicht alles Idioten (ich würd von mir auch nicht behaupten wollen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben), sie hinterfragen nur vielleicht nicht mehr (genug)..?! Und wenn doch, lassen sie sich von Galileo, n-tv oder der Bild darüber aufklären wie die Welt funktioniert. Der Glaube an die Wahrheit in den Medien scheint ungebrochen.
Millionen von "Nachrichten-Konsumenten" können sich nicht täuschen.
Keine Spur von Resignation.

So bestehen die Nationen dieser "zivilisierten" westlichen Welt also aus einem homogenen Mus aus Menschen, die sich der "gemachten allge-Meinung" einfach unterordnen, weil: ändern können sie ja (ihrer Meinung nach) eh nichts. Ausserdem ist ja auch alles noch nicht sooo schlimm, und wenn die Wirtschaft erstmal wieder wächst, dann haben ja auch alle Arbeit und sind wieder glücklich, alle Menschen auf der Welt, tralala, lass ma ein' saufen..
Möglichkeiten sich zu informieren gibt es soviele wie nie zuvor. Leider wird weitaus mehr Zeit in die Suche nach dem günstigsten Preis investiert, als in die In-Frage-Stellung dessen, was uns täglich als "wichtige" Nachrichten verkauft wird.

Und da ist wohl schonmal einer von tausend Fehlern in unserer Fun-Gesellschaft: das nicht funktionierende Bildungssystem. Ich rede hier nicht von PISA und dem sich immer mehr nach wirtschaftlichen Interessen ausrichtenden Schulbetrieb, ich rede von Kindern/Jugendlichen und ihrem Umfeld. Also von der Familie und der Umwelt als Lehrer. Der Verantwortung, die jeder sich selbst als "vernünftigen Erwachsenen" bezeichnende Mensch gegenüber seinen Mitmenschen (und auch Tieren!) trägt. Die Vorbildfunktion.
Resignation?

Aber da gibt es sicherlich ein weiteres Problem: der Überfluss an Informationen, die Reizüberflutung. Lernen muss man allerdings wirklich erst lernen, wichtiges von unwichtigem und reales von fiktivem zu unterscheiden, schwierig in einer immer "unrealer" werdenden Welt.

Ich halte mittlerweile, wenn ich mal ganz ehrlich bin, die meisten "Zukunftsvisionen und -träume" meiner Freunde und Bekannten leider für unrealistisch. Sie verlassen sich scheinbar blind darauf, dass auch in 50 Jahren die Welt noch so aussieht wie heute. Häuschen mit Garten, Auto, Urlaub, Bio-Lebensmittel, Privatrente, Lebensversicherung.. alles gesichert. Und den Hunger kriegen wir nebenbei auch noch irgendwie in den Griff.
Es gibt Momente da macht mich das nachdenklich, ich frage mich ob meine von vielen als "negativ" empfundene Einstellung zur Zukunft vielleicht wirklich unbegründet ist.
Nur: Ich selbst empfinde es nichtmal als negativ! Wenn ich es erklären soll: für mich ist die Zukunft logischerweise nur die Folge der Gegenwart. Und wenn man zb. die Klima-Entwicklung betrachtet, die wirtschaftliche und politische, und die verküpfung dieser beiden untereinander so "objektiv" betrachtet.. ?! najagut, man könnte das alles pessimistisch angehen, aber als frisch gebackener Weltmeister der Herzen sieht man das jetzt mal alles nicht soo eng.

Persönlich bin ich nicht unglücklich, was mich und mein Leben betrifft, und ich würde mich hüten zu klagen wie schlecht es mir doch geht.
Das wäre gelogen.
Aber; ich habe in gewisser Weise resigniert.

Trotzdem. Die Gegenwart wirft auf die Zukunft ein finsteres Bild, ich kanns nich anders sagen, und dazu muss man auch kein Prophet sein oder so. Durch Schönreden wird's nicht besser, ein bisschen gesunder Menschenverstand, Realismus, und mal 1 und 1 verknüpfen kann da schon verdammt viel bringen..
..und ist meiner bescheidenen Meinung nach doch auch nicht allzuviel verlangt.. oder?

All die hochgelobten Errungenschaften haben uns nur wieder zu Sklaven gemacht, unsere potentiellen Möglichkeiten werden "weggeschmissen" im Auftrag einer selbsternannten Elite die meint uns nach ihrem gutdünken steuern zu müssen um selbst glücklich zu sein, oder warum auch immer..
Die "Normalbevölkerung" wird bewusst dumm gehalten und für dieses Spielchen benutzt - und lässt dies auch bereitwillig zu, weil sie anscheinend nichts mehr von sich selbst hält. Jedenfalls hält sie sich für ohnmächtig, und wenn Millionen von Leuten vor einer handvoll regierender kapituliert und sagen sie können ja eh nichts ändern ist da irgendwas im Verständnis falsch gelaufen denk ich..
Aber sollte man da von Resignation sprechen?

Was sich an Gesetzen zur Überwachung der Bevölkerung und sonstiger drastischer Entrechtung der Bürger in den letzten Jahren im Namen des "Kampfes gegen den Terror" so angesammelt hat ist mehr als erschreckend, aber durch die ständig (meiner Meinung nach oftmals durch Geheimdienste fingierte) hochgehaltene angebliche Terrorgefahr nehmen die Leute alles mögliche an Einschnitten eher regungs- als fassungslos hin. Man hat ja bekanntlich auch andere Probleme, zb. die Sorge um seinen Arbeitsplatz, seine Finanzen, und - nicht zu vergessen: man hat Fernsehen..! Die Maschine läuft wie geschmiert, könnte man glatt meinen, "Tittytainment", früher bekannt als "Brot und Spiele" funktioniert bestens.
Der Verstand hat anscheinend resigniert.

Welch ein glorreiches Zeitalter doch angebrochen ist..


P.S.: Darf man sich in diesen Tagen eigentlich rein theoretisch fragen, ob es eine Art "Interessengemeinschaft" auf israelischer und US-amerikanischer Seite geben könnte, mit Zielen über die sich vielleicht nur spekulieren lässt, die andererseits so "geheim" möglicherweise gar nicht mehr sind..? Vielleicht müsste man nur die Augen aufmachen..!?

Nein, man darf natürlich nicht..!! Das musste auch Peacemaker Nr.1, Kofi Annan gestern mal wieder erfahren. Israel kritisiert man nunmal nicht, sollte doch so langsam jeder mitbekommen haben.

..ob er wohl langsam auch ein wenig resigniert?




..darf gerne kommentiert werden! ;-)

Äthiopische Soldaten in Somalia einmarschiert..

Mehrere hundert Soldaten aus Äthiopien sind nach Augenzeugenberichten am Donnerstag ins Nachbarland Somalia eingerückt. Die Truppen drangen den Angaben zufolge mit Schützenpanzern bis nach Baidoa vor, dem rund 150 Kilometer jenseits der Grenze gelegenen Sitz der somalischen Übergangsregierung. Die äthiopischen Ministerien für Verteidigung, Äusseres und Information dementierten allerdings wiederholt, dass eine solche Invasion stattgefunden habe. Auch ein ranghohes Mitglied der somalischen Regierung wies die Berichte zurück.

Äthiopien hatte am Mittwoch eine Intervention angedroht, nachdem Milizionäre des Obersten Islamischen Gerichtsrats in Somalia mit einem Angriff auf die Übergangsregierung gedroht hatten. Den Augenzeugen zufolge patrouillierten äthiopische Militärfahrzeuge am Donnerstag die Strassen von Baidoa und errichteten ein Lager unweit des Hauses des Übergangspräsidenten. Am Mittwoch gab es Berichte, wonach Kämpfer des Gerichtsrats bis auf 60 Kilometer nach Baidoa vorgerückt waren. Die Miliz kontrolliert bereits weite Teile Südsomalias sowie die Hauptstadt Mogadischu.

Scheik Scharif Scheik Ahmed, der Gründer des Islamischen Gerichtsrats, forderte den sofortigen Abzug der äthiopischen Truppen. Andernfalls werde seine Organisation den Dschihad, den Heiligen Krieg, ausrufen, sagte er der Nachrichtenagentur AP. Man werde allerdings noch etwas warten, um zu sehen, ob die Forderungen des Gerichtsrats respektiert würden.

Somalia versank 1991 nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Mohamed Siad Barre in Anarchie, verschiedene Clans kämpfen um die Oberherrschaft. Die mit Hilfe der Vereinten Nationen in der Stadt Baidoa installierte Übergangsregierung konnte sich nicht durchsetzen.


quelle: baz.ch

Mittwoch, Juli 19, 2006

Türkei vor Irak-Einmarsch: "Wir halten es wie Israel"

Der Aufmarsch hat schon begonnen. Türkische Eliteverbände sind in den letzten Tagen an die Grenze zum Nachbarland Irak verlegt worden, Transportmaschinen der Armee bringen tonnenweise Ausrüstung in die Region. Als Reaktion auf ungewöhnlich schwere Verluste ihrer Sicherheitskräfte im Kampf gegen die kurdischen PKK-Rebellen bereitet die Türkei eine Militärintervention im Norden des Irak vor, um dort gegen Rückzugslager der Kurdengruppe vorzugehen.

Zur Begründung verweist die türkische Regierung auf das Recht auf Selbstverteidigung - und auf die israelischen Militärschläge im Libanon, die von den USA gebilligt werden.

Die USA und die irakischen Behörden, insbesondere die irakischen Kurden, sind gegen eine türkische Intervention in dieser Region, weil sie eine weitere Destabilisierung des gesamten Landes befürchten. Eine eigene Militäraktion gegen die türkischen PKK-Rebellen im Nordirak lehnen die USA bisher aber ebenfalls ab, weil sie dazu Truppen aus anderen Landesteilen abziehen müssten.

Ankara will auf die Einwände der USA und der Iraker nun keine Rücksicht mehr nehmen: Nur konkrete Schritte gegen die PKK in den nächsten Wochen könnten einen türkischen Einmarsch noch verhindern, hieß es. Die Türkei fordert die Vertreibung der PKK-Mitglieder aus den nordirakischen Kandil-Bergen, wo sie ihr Hauptquartier haben.

Um Entschlossenheit zu signalisieren, beauftragte die Regierung in Ankara gestern den Generalstab formell mit der Planung eines Irak-Feldzuges. Zwar sind schon seit Jahren rund 1500 türkische Soldaten an der Grenze stationiert, doch können sie das Einsickern der PKK-Einheiten in die Türkei nicht verhindern: die Grenze ist 330 Kilometer lang.


quelle: nachrichten.at

Dienstag, Juli 18, 2006

Der dritte Weltkrieg ?

Da die Ereignisse sich in kürzester Zeit zu überschlagen scheinen, wird dieser Beitrag über die Zuspitzung des Nahostkonflikts eventuell ein wenig ungeordnet. Aber es gibt so viele Informationen, die nach einer Weitergabe schreihen, dass ein Artikel dringend notwendig ist.

Fangen wir erstmal hier im Land an. Da tut die Bundesregierung das, was Regierungen nunmal tun - sie lügt.
Der Nahe Osten ist binnen weniger Tage in die tiefste Krise seit Jahren gestürzt. Ursache sind Entführungen von insgesamt drei israelischen Soldaten durch palästinensische und libanesische Extremisten.”

Merkel und Co glauben doch tatsächlich dass wir zu dumm seien, um mehr als eine Woche in die Vergangenheit schauen zu können. Angefangen hat die neuerliche Krise im Nahen Osten nicht mit einer Entführung, sondern mit israelischen Granaten auf palästinensische Zivilsten an einem Badestrand. Nach solch einem Blutbad ist es keiner extremistischen Gruppierung zu verdenken, sich gegen die Besatzungsmacht zu wehren - da die Weltgemeinschaft schließlich seit Jahren jegliches Eigenengagement missen lässt.

Insofern liegt eine Teilschuld an der jetzigen Eskalation nicht nur bei “Extremisten”, sondern auch bei unserer Bundesregierung und den anderen wichtigen Ländern, die sich seit Jahrzehnten weigern, die diversen UNO-Resolutionen betrefflich des Nahostkonflikts umzusetzen...

..Was bringt diese Politik der “gezielten Tötung” via Flugzeugbomben also außer Tod, Unglück und noch mehr Terroristen ?

Was den Libanon angeht, so ist an der “Entführung” israelischer Soldaten vor Allem Israel schuld. Denn die beiden “entführten” Soldaten waren zu dem Zeitpunkt auf libanesischem Territorium unterwegs, wo sie nichts verloren hatten. Grenzverletzungens sind im übrigen nicht ungewöhnlich für die israelische Armee, zudem hatte sie Tage vorher mit Kampfjets den Luftraum der syrischen Hauptstadt verletzt. Man stelle sich dasselbe mit iranischen Soldaten und Flugzeugen auf israelischem Gebiet und über Tel Aviv vor. Im Übrigen scheint Israel die entführten Soldaten sowieso als verschmetzbare und notwendige Opfer zu sehen. Denn Israel legt die angeblichen Hauptquartiere der Hisbollah in Beirut in Schutt und Asche, wo es aber doch gut sein könnte dass sich die entführten Soldaten in eben den Gebäuden befinden, auf die die Bomben gezielt sind ?!

Und wie schon bei der Offensive im Gazastreifen kommen vor Allem Zivilisten ums Leben. Die Infrastruktur im Libanon wird entgegen aller Logik und nach aus Gaza bekannter Vorgehensweise zerstört, darunter der Flughafen von Beirut, Elektrizitätswerke, Brücken und Straßen...

..Doch es kommen nicht nur palästinensische und libanesische Zivilisten um. Bei einem der zahlreichen Luftschläge wurden auch acht Kanadier getötet. Man bedenke, dass sind mehr jetzt tote Menschen als die jetzt vielleicht noch lebenden drei entführten israelischen Soldaten, die angeblich der Grund für das Chaos sein sollen. Nach dieser Logik müssten schon die ersten kanadischen Bomber für Vergeltungsschläge in Richtung Israel abheben.

Aber nicht nur die Kanadier scheinen sich wenig um Landsleute zu scheren, wenn sie von Israel angegriffen werden. Das amerikanische Außenministerium ist zwar noch so gnädig, eventuell eine Luftbrücke für im Hexenkessel Libanon eingeschlossene amerikanische Staatsbürger eine Luftbrücke einzurichten, die Flüchtlinge müssen aber schon selbst dafür bezahlen.

So wie es aussieht, will Israel seine gesamte Nachbarschaft in einen einzigen totalen Krieg hineinziehen. Zuerst die Provokation Syriens durch die Kampfflugzeuge, dann jetzt neue Provokationen durch Bombardierung syrischer Militärstellungen. Was passiert wenn die Syrer endlich aufhören sich das bieten zu lassen ? Dann kommt es zum kompromisslosen Krieg zwischen Syrien und Israel und wie der Zufall es so will, streben manche Kräfte im Iran danach, Syrien in diesem Fall zu verteidigen. Ein richtiger Krieg beziehungsweise ein wirklich angegriffenes Israel würde wiederum Kriegspräsident Bush auf den Plan rufen, der gewillt ist, Israel unter allen Umständen zu verteidigen. Israel kann es derweil mit einem Krieg gegen den Iran gar nicht schnell genug gehen. Nach den Raketenangriffen auf die israelische Hafenstadt Haifa versuchte die israelische Regierung verzweifelt, den Iran als Täter zu präsentieren. Grund sei das iranische Fabrikat der Rakete. Das ist wirklich eine dreiste Argumentation. Praktisch jede Kugel, die im Körper von palästinensischen und libanesischen Zivilisten steckt, in Amerika gefertigt. Kein Araber kommt deshalb auf die Idee, jetzt schon den Verteidigungsfall gegen Amerika auszurufen.

Sollte tatsächlich Israel und/oder Amerika in einen Krieg gegen den Iran ziehen, wäre noch die Frage, inwieweit sich Russland und China dieses Mal einmischen.

In der Tat ist das Potential für einen dritten Weltkrieg groß. Der ehemalige Spreches des amerikanischen Abgeordnetenhauses und PNAC-Unterzeichner Newt Gingrich macht da derweil keine halben Sachen und drängt Präsident Bush dazu, öffentlich von einem dritten Weltkrieg zu sprechen. Die brodelnden Konflikherde überall auf dem Globus würden alle anderen Nationen zwangsläufig mit einbeziehen.

Falls die Israelis diesen dritten Weltkrieg nicht selber angefacht bekommen sollten, eilen ihnen derweil die Engländer zu Hilfe. Und die haben auch allen Grund dazu. Premierminister Tony Blair hat einen ausgewachsenen Skandal am Hals. Er, sein Stabschef Jonathan Powell und der deshalb bereits festgenommene oberste Spendensammler der Labourpartei Lord Levy stehen im Verdacht, Ehrenämter (”peerages”) für Geld verkauft zu haben. Sollte Levy angeklagt werden, “ist es aus für Blair” meint ein Kabinettsmitglied.

Was Phony Tony jetzt also braucht, ist eine ordentliche außenpolitische Ablenkung. Also sendet er zwei britische Kampfsschiffe in die Region. Erinnert sich noch jemand an die U.S.S Liberty ? Das amerikanische Schiff, dass von israelischen Truppen beschossen wurde ? Ähnlich könnte es diesmal laufen, ein False-flag Terrorangriff auf britisches Militär, und schon ist das Königreich im neuen Nahostkrieg involviert.

Von einer generellen Eskalation des Konflikts profitiert im Übrigen die gesamte pro-israelische Lobby in Amerika. Deren Hauptorgarn AIPAC bzw. zwei ihrer ehemaligen Mitarbeiter sind in Amerika wegen Spionage für Israel angeklagt. Der Richter hat erst jetzt zum dritten Mal die Verhandlung verschoben, und eine Meldung über israelische Spione in Amerika auf den Titelblättern macht sich für die Zionisten nicht besonders gut.

Für uns vom diesem Krieg bislang verschonten Europäer bleibt derweil nur ein Fazit: Wir sind machtlos und die Genfer Konventionen sowie Entscheidungen des UN-Sicherheitsrats sind irrelevant. Wir sind machtlos, dem barbarischen Treiben Israels Einhalt zu gebieten. Denn völlig egal wie man zur Hisbollah steht, die systematische Zerstörung von Infrastruktur und die ständigen Provokationen Richtung Syrien sind inaktzeptabel. Vom israelhörigen Amerika erwartet man ja nicht mehr viel. Aber während Frankreichs Jaques Chirac sich wenigstens noch zur verbalen Verdammung der israelischen Kriegsaktionen hinreißen lässt, und zusammen mit Phony Tony für eine UN-Truppe plädiert, moniert Merkel in bester Bushtradition die “Chaosstifter” unter den “Terroristen”. Wo war Merkel mit ihrer Besorgnis über Chaosstifter als Israel den Badestrand mit Artillerie beschossen hat ? Wo war Merkel vor allem, als eine deutsche Familie von Israelischen Bomben im Libanon getötet wurde?

Solange es die Welt nicht schafft, eine Nation wie Israel im Zaum zu halten, ist alles Gewäsch von der Verteidigung der Freiheit und der Menschenrechte nichts weiter als heiße Luft.


quelle: politblog.net

Montag, Juli 17, 2006

Wer stoppt Cheneys neuen Nahostkrieg?

Vizepräsident Dick Cheney hat einen neuen Nahostkrieg angezettelt, der sich von Israel und Palästina auf Syrien und den Iran auszuweiten droht. Dieser Krieg wurde Mitte Juni bei einem Treffen zwischen Cheney, Donald Rumsfeld und Benjamin Netanjahu während einer Konferenz des American Enterprise Institute in Beaver Creek (Colodaro) geplant (siehe Neue Solidarität 26/2006).

Der Krieg soll nicht Israel vor den "Terrorangriffen der Hamas und der Hesbollah" oder den angeblichen Atomwaffenplänen des Iran schützen, er wird vielmehr von mächtigen synarchistischen Kräften um George Shultz und Felix Rohatyn betrieben, die hinter Cheney und Netanjahu stehen. Und diese synarchistischen Kräfte benutzen Israel als ihr Instrument, denn die US-Truppen sind im Irak gebunden.

Was gegenwärtig im Nahen Osten passiert, folgt dem, was in dem berüchtigten Strategiepapier "Ein sauberer Bruch: Eine neue Strategie für die Sicherung des Reichs" niedergelegt ist. Dieses Papier verfaßten führende Neocons für Netanjahu, als er 1996 israelischer Ministerpräsident wurde. Zu seinen Verfassern gehören der "Fürst der Finsternis" Richard Perle, der frühere Pentagon-Beamte Douglas Feith sowie die Neokonservativen David und Meyrav Wurmser. In dem Papier wird ein "sauberer Bruch" gefordert "von dem Slogan ,umfassender Frieden', zurück zu einem traditionellen Mächtegleichgewicht". Israel solle "die Initiative an seinen Nordgrenzen" gegen die Hesbollah und Syrien sowie den Iran ergreifen.

Als vor drei Wochen Netanjahu von seinem Treffen mit Cheney zurückkam, verkündete er, Israel müsse Verhandlungen mit den Palästinensern zurückweisen und seine militärische "Abschreckung" wiederherstellen. Diese Politik wurde vom israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert vollständig übernommen. Die Gefangennahme des israelischen Soldaten Gilad Schalit durch militante Palästinenser aus dem Gazastreifen diente als Vorwand...

..Der Konflikt ist darauf angelegt, zu eskalieren und sich nach Syrien auszuweiten. Die Absicht, Syrien und den Iran anzugreifen, wurde deutlich, als mehrere Sprecher der Regierung Bush erklärten, Syrien und der Iran trügen die Verantwortung für die Ereignisse im Libanon und im Gazastreifen. Bush selbst erklärte am 13. Juli bei seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Israel habe das Recht, "sich selbst zu verteidigen". Der offensichtlichste Beweis, daß die Regierung Bush einen neuen Krieg will, sind jedoch nicht die Denunziationen Syriens, des Iran, der Hamas oder der Hesbollah, sondern, daß sie keinen Finger gerührt hat, die Krise zu verhindern oder wenigstens zu mildern. Durch ihren Botschafter bei den Vereinten Nationen, den Ober-Neocon John Bolton, verhinderte die Regierung Bush sogar, daß die explosive Lage in Nahost im UNO-Sicherheitsrat erörtert wurde...

..(der israelische Militärhistoriker Oberst a.D.) Pa'il bezweifelte, daß Syrien einen Vorwand für einen israelischen Angriff liefern werde, aber ein solcher Angriff könne nicht ausgeschlossen werden. Israel werde zwar keinen großen Landkrieg gegen Syrien beginnen, doch eine bestimmte Fraktion im Militär- und Sicherheitsestablishment träume schon lange davon, soweit vorzurücken, daß israelische Artillerie nach Damaskus hinein feuern könne. Da die syrische Hauptstadt nur rund 40 km von den israelisch besetzten Golanhöhen entfernt sei, sei dies ohne weiteres möglich...

..Der palästinensische Ministerpräsident Hanijeh warf am 11. Juli Olmert und der Regierung Bush in einem Gastkommentar der Washington Post vor, sie hätten sich verschworen, die Hamas zu vernichten, weshalb auch ein Gefangenenaustausch und weitergehende "ernsthafte und faire" Verhandlungen abgelehnt würden:

"Die gegenwärtige Invasion des Gazastreifens ist nur der jüngste Versuch, das Ergebnis der fairen und freien Wahlen, die in diesem Jahr abgehalten wurden, rückgängig zu machen... Der entführte israelische Soldat Gilad Schalit ist nur ein Vorwand für etwas, was man seit Monaten geplant hat... Wir dachten, unser Stolz darauf, daß wir die fairsten Wahlen in der arabischen Welt abgehalten haben, würde in den Vereinigten Staaten und bei ihren Bürgern Resonanz finden. Stattdessen traf unsere neue Regierung von Anfang an auf Akte der ausdrücklichen, erklärten Sabotage des Weißen Hauses. Nun wird die Aggression gegen 3,9 Mio. Zivilisten fortgesetzt, die in den größten Gefangenenlagern der Welt leben. Amerikas Untätigkeit angesichts von Kriegsverbrechen ist, wie immer, eingebettet in das verschlüsselte, rhetorische grüne Licht: ,Israel hat das Recht, sich zu verteidigen'."...

..Schon jetzt warnt das israelische Militär, daß die Militäroperationen viele Monate dauern und Hunderttausende von Israelis Kampfhandlungen aussetzen könnten. Kann Israel dies wirtschaftlich und politisch überleben? Der Libanonkrieg von 1982 hat Israel in den Bankrott getrieben, der nur mit großen Finanzhilfen der USA aufgeschoben wurde. Israel entging erneut dem Bankrott in den sechs Jahren der Intifada zwischen 2000 und 2005 nur, weil die Regierung Bush Israel mit Kreditgarantien über 10 Mrd.$ half. Nun sind aber die USA selbst beinahe bankrott.


quelle: neuesolidarität 29/2006

Freitag, Juli 14, 2006

Iran warnt Israel vor Angriff auf Syrien

Der Iran hat Israel scharf vor einem möglichen Angriff auf Syrien gewarnt. Eine «harte Reaktion» wäre die Folge, sagte Ahmadinedschad laut der amtlichen Nachrichtenagentur Irna am Freitag. Eine Militäraktion gegen Syrien käme einer Aggression gegen die gesamte islamische Welt gleich, sagte er.

Der Präsident äußerte sich demnach während eines Telefonats mit dem syrischen Staatschef Baschar al Assad, dem er seine volle Unterstützung zusicherte.

Der iranische Außenamtssprecher Hamid Resa Assefi wies unterdessen Berichte zurück, wonach die beiden in den Libanon verschleppten israelischen Soldaten in den Iran gebracht werden sollen. Das sei «blanker Unsinn». Israel trage nur noch falsche Anschuldigungen vor, wurde Assefi von Irna zitiert.

Israel hatte sich zuvor auf Informationen berufen, wonach eine solche Verlegung der Entführten geplant sei. Die schiitische Hisbollah-Miliz, die die Soldaten verschleppt hat, wird nach israelischen Erkenntnissen von Syrien und vom Iran unterstützt.

quelle: netzeitung.de
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"Nun fehlt gerade noch, dass sie (die Israelis) auch gegen Syrien vorgehen, zumal der tatsächliche Führer der Hamas, Chaled Maschaal, in Damaskus sitzt, und zumal die Hisbollah den syrischen Einfluss im Libanon sichert, seit Syrien dort zum Truppenrückzug gezwungen wurde. (...) Dort braut sich eine Frage zusammen: Die Israelis hatten 1982 die Palästinenser aus dem Libanon hinausgeprügelt, doch hatte dies, wenn man den jetzigen Stand der Dinge betrachtet, nur einen geringen historischen Nutzen. Was würde nun aber dabei herauskommen, wenn sie auch die Hisbollah ausmerzen und deren syrische Wurzeln abschneiden würden - zum Preis eines totalen Krieges? Leider lehrt die Geschichte Pessimismus."

quelle: dw-world.de

Donnerstag, Juli 13, 2006

Südafrikaner: "Apartheid in Israel schlimmer als jemals zuvor bei uns"

JOHANNESBURG (inn) - Der Präsident des südafrikanischen Gewerkschaftsverbandes ("Cosatu"), Willie Madisha, beschuldigt Israel, ein "schlimmerer Apartheidstaat" zu sein, als Südafrika früher. Die Äußerung machte er im Rahmen des "Cosatu"-Kongresses am Montag im südafrikanischen Johannesburg.

"Palästinenser werden mit schwerer Maschinerie und Panzern angegriffen, die gewöhnlich im Krieg benutzt werden. So etwas hat es niemals in Südafrika gegeben, sagte Madisha." "Cosatu" und auch andere südafrikanische Organisationen riefen die Regierung zu einem Boykott der diplomatischen Beziehungen mit Israel auf. Zudem forderten sie Sanktionen, wie es sie einst gegen die Apartheid in Südafrika gegeben hatte.

Die Stellungnahme der Südafrikaner bezieht sich auf Angriffe der Israelis auf den Gazastreifen. Dabei kamen mehrere Palästinenser ums Leben. Grund für die Militäroffensive ist die Entführung eines israelischen Soldaten.

"Wir sehen keine Rechtfertigung für diese Angriffe", erklärt Ali Hamileh, palästinensischer Gesandter in Südafrika. Während die Welt über die eine Geisel rede, befänden sich mehr als 10.000 Palästinenser in israelischer Haft. Der Soldat könne freigelassen werden, wenn Israel einer Vermittlung zustimme, so Hamileh weiter. "Die Forderung nach einem Austausch von Inhaftierten ist legitimiert durch das internationale Gesetz. Wir fordern schließlich nichts Inakzeptables."

Apartheid im eigentlichen Sinn bedeutet die Trennung zweier ethnischer Gruppen. Eine Gruppierung steht hierbei über der anderen. In Südafrika begann die Politik der Apartheid, in der die weiße Bevölkerung die schwarze unterdrückt hatte, im Jahr 1948. Sie wurde erst 1992 beendet.


quelle: israelnetz.de

»Not welcome«

Protestauftakt gegen den Besuch des Staatsterroristen George W. Bush in Stralsund: 12500 Polizisten zum Trotz hängten gestern Greenpeace-Aktivisten an einer Kirche ein Transparent auf: »No Nukes, no War, no Bush!« Heute ab 13 Uhr beginnen die Demonstrationen gegen den US-Präsidenten.



quelle: jungewelt.de

Montag, Juli 10, 2006

Götz Werner - bedingungsloses Grundeinkommen





Prof. Götz Werner stellte am 30. Juni im Gundeldinger Casino in Basel seine Sicht auf ein bedingungsloses Grundeinkommen vor. Der Vortrag ist hier in ganzer Länge wiedergegeben, weil er herausragt als Grundlage und Anstoß für das eigene Weiterdenken.
Götz Werner ist Gründer und Leiter der dm Drogeriemärkte mit 23 Tausend MitarbeiterInnen, sowie Inhaber des Lehrstuhles am Interfakultativen Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe.

Siehe auch: Unternimm die Zukunft

Aufnahme: 30. Juni 2006, Gundeldingercasino, Basel
Kamera: Daniel Häni und Enno Schmidt
Dauer: 54 Minuten ungeschnitten


quelle: initiative-grundeinkommen.ch

Sonntag, Juli 09, 2006

Festnahme des “Mutmaßlichen Al-Kaida-Helfers” in Hamburg macht keinen Sinn...

Obwohl bis heute das “internationale Netzwerk gewaltbereiter Dschihadisten” nichts weiter als heiße Luft ist, meint die deutsche Staatsanwaltschaft, einen der offensichtlich gut versteckten Terroristen geschnappt zu haben.

Dabei macht die Erläuterung der Festnahme keinen Sinn. Einerseits behaupten die Behörden, der Verdächtige deutsche Staatsangehörige marokkanischer Herkunft namens “Redouane E. H.” sei ein “konspirativ geschulter” Nachrichtenmittler für den angeblich auf der Flucht befindlichen ebenfalls unter Terrorverdacht stehenden Said Bahaji. Dieser könne beispielsweise mit seiner in Hamburg lebenden Ehefrau “nur über Nachrichtenmittler, die in konspirativem Verhalten geschult seien” Kontakt aufnehmen. Der festgenommene Redouane soll also so eine verschwiegene Brieftaube gewesen sein.
Wunderlich ist dann aber, warum dieser konspirativ geschulte Geheimniskrämer seine Arbeit für Al Kaida in “Chatgesprächen”, die die Generalbundesanwaltschaft überwacht haben will, herausposaunt hat. Jeder Mensch weiß, wie unsicher die elektronische Kommunikation ist, und wenn das “weltumspannende Netzwerk” peinlich genau auf strikt mündliche Nachrichtenübermittlung setzt, warum hält sich der Verdächtige dann nicht daran ?

Es wird sich in den weiteren Ermittlungen herausstellen, ob Redouane wie die all die anderen angeblichen angeklagten Al Kaida-Mitglieder freigesprochen wird, oder ob sich am Ende einer der Involvierten wie in Miami und zahllosen anderen Fällen als verdeckter Ermittler der Regierung herausstellt, ohne dessen Anregungen keiner auf die Idee der terroristischen Karriere gekommen wäre.

Was mir besonders an der Berichterstattung der MSM in diesem Fall nicht gefällt, ist ihre kommentarlose Weiterverbreitung des “weltweiten Netzwerks”. Fält niemandem in den Redaktionsräumen auf, dass sich das weltweite Netzwerk bei genauer Untersuchung immer wieder als nichtexistent herausstellt ?

Und sollte sich die terroristische Bedrohung, mit der wir angeblich konfrontiert sind, als einen Haufen von konsirativ geschulten Botschaftsübermittlern entpuppen, bin ich nicht bereit zum Schutz vor diesen unvorsichtigen Chattern biometrische Ausweise und all den anderen Überwachungskram zu akzeptieren.


quelle: politblog

Freitag, Juli 07, 2006

NewsBattery..

..ist Europas erstes Polit- Magazin das mit Blog-Artikeln aus verschiedenen Weblogs in den Print geht. Und das Webkonform. NewsBattery braucht man sich nicht am Kiosk holen und der Postbote braucht sich nicht vor bissigen Hunden zu fürchten. Das Magazin braucht keinen Vertrieb, keine große Logistik, keine retournierten und weggeschmissenen Rohstoffe.

NewsBattery ist ohne Abo und ohne Kosten für Sie erhältlich. Das im PDF Format downloadbare Magazin lässt sich selbstverständlich ausdrucken, das Design ist für A4 konzipiert und wird vorwiegend in Graustufen gehalten. Das Magazin lässt sich archivieren und ergibt über einige Monate eine beachtliche Sammlung spannender Artikel. Das Magazin können Sie Ihren Freunden verschicken, vervielfältigen & auf ihrem Blog oder Ihrer Homepage ebenfalls zum Download anbieten. Das gute auch für Sie, auch Ihr Weblog mit journalistisch aufbereiteten Polit-Storys kann vertreten sein.

quelle: newsbattery

..hab die aktuelle Ausgabe angelesen und kann sie wirklich nur empfehlen!

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