Sonntag, August 27, 2006

Iran-Atomstreit - USA erwägen Alleingang

Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge signalisiert, den UN-Sicherheitsrat im Atomstreit mit dem Iran notfalls zu umgehen.

Die USA seien darauf vorbereitet, eine eigene Koalition von Staaten dazu zu bringen, iranische Vermögenswerte einzufrieren und den Handel mit der Islamischen Republik einzuschränken, berichtete die „Los Angeles Times“ am Samstag unter Berufung auf den US-Botschafter bei den UN, John Bolton. Ein solcher Schritt sei geplant, falls der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) es nicht schaffe, Sanktionen gegen das Land zu verhängen.

Das Blatt zitierte Bolton mit den Worten, momentan sehe es danach aus, als ob auch China und Russland – die bislang gegen Sanktionen waren – für Strafmaßnahmen stimmen könnten. Sollten die beiden Länder sich dennoch dagegen entscheiden, werde die Regierung in Washington außerhalb der UN an Sanktionen arbeiten. Bolton zufolge können die USA unter den nationalen Terrorismus-Gesetzen ihre eigenen Strafmaßnahmen gegen den Iran ausbauen. Er hoffe, dass sich dann auch andere Länder diesem Vorgehen anschließen würden. „Man braucht nicht die Autorität des Sicherheitsrates, um Sanktionen zu verhängen, wie wir es getan haben.“ Angaben dazu, welche Staaten in so eine Koalition mit den USA eintreten könnten, wollte Bolton dem Blatt zufolge nicht machen...


quelle: focus.msn.de/spiegel.de



Warum wird dieser Krieg forciert?

Die USA sind seit etlichen Jahren faktisch "Pleite". Der Schuldenberg der US-Regierung im In- und Ausland beträgt nach vorsichtigen Schätzungen etwa 105,9 Billionen US-Dollar. Das sind mindestens 830% des derzeitigen amerikanischen Bruttoinlandproduktes. Diese Schulden sind auch in zig Generationen nicht rückzahlbar. Die Verflechtung von Rüstungsindustrie, Pentagon und Politik, gleicht Mafiösen Strukturen und man hat nach Ansicht der Neocons nur einen Ausweg aus diesem Dilemma - Eroberung der Weltweiten Rohstoffquellen, Zerstörung und Wiederaufbau von möglichst vielen Ländern, mit dem Kolateralschaden der Zerstörung von funktionierender und evtl. zukünftig gefährlicher Infrastruktur weltweit. Und so kämpfen die Neocons an mehreren Fronten gleichzeitig zur Durchsetzung ihrer Wahnsinnigen Ziele. Mit Geldpolitik wird die Europäische Wirtschaft zugrunde gerichtet und mit Kriegspolitik vorerst nur der Nahe Osten, Afrika, kurzfristig wieder Südamerika und mittel- bis langfristig Asien.

Die Weltweiten Marionettenstaaten der USA wurden durch US-Schulden zwangsamerikanisiert/gefügig gemacht. Ihnen bleibt offiziell keine Alternative zur Zwangsamerikanisierung ohne die heimische Wirtschaft und ihre Politischen Systeme akut zu gefährden. Deshalb werden weiter gegenwertlose Dollars gehortet und zu allem was die USA treibt Ja und Amen gesagt. (Nebenbei verkaufen einige Regierungen ihrem Volk den gigantischen Güter-Export in die USA als Gewinn für die Volkswirtschaft. In Wahrheit ist es eine neue Form der "legalisierten Plünderung", da man für wertvolle Ware nur wertlose bedruckte Papierscheinchen bekommt.)

Verifizierende Links:
http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/2571091/
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr31-vom-3172006/krieg-das-grosse-ablenkungsmanoever-vom-dollar-bankrott/
http://www.counterpunch.org/kolko07262006.html
http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=32263


Welche "Mittel" werden genutzt um Ziele durchzusetzen?

Schon die Anschläge vom 11.September 2001 waren unzweifelhaft, der von den Neocons forcierte und gewollte Startschuss zur Durchsetzung ihrer weltweiten Horror-Doktrin. Eine kleine Mannschaft von US/Israelisch/Britisch/Pakistanisch "geführten" Schläfern, wurde, größtenteils ohne eigene Kenntnis, zur durchführung der Anschläge "durchgelotst". Damit auch alles "perfekt" klappt, hat man ein bißchen nachgeholfen und z.b. das World Trade Center und WTC7, einige Tage/Wochen vorher mit fernzündbaren Sprengladungen gespickt. Die angeblichen "Terroristen" stiegen mit irgendeinem, aber nicht dem realen, vorgegebenen Anschlagsziel in die Maschinen und wurden vom Geheimdienst "gekidnapped". Dieses Kidnapping lief folgendermassen ab, die Flugzeuge wurden alle ferngelenkt (seit ende der 70er Jahre möglich) und innerhalb der Flugzeuge zündete ein "Betäubungs" oder "Giftgas", damit die "Terroristen" den Anschlag auch ja nicht verpfuschen können.
Ähnliches ereignete sich auch in Madrid und London. Es werden "Marionettenterroristen" dazu benutzt, staatlich koordinierte Anschläge zu planen, ausgeführt wird das ganze aber (damits perfekt funktioniert und die Politischen Ziele auch umgesetzt werden können) von den eigenen oder "befreundeten Geheimdiensten...

Verifizierende Links:
Video-Terrorstorm in Deutsch (unbedingt ansehen!)-> http://www.united-mutations.org/?p=512
http://www.medienanalyse-international.de/londonerattentate.html
http://www.911komplott.de/
http://www.911blogger.com/ (Englisch)


quelle: united-mutations.info

Samstag, August 26, 2006

Krieg mit Iran: Schon Oberkommandierenden ernannt?

Der israelische Generalstabschef Dan Halutz hat nach einem Zeitungsbericht einen hochrangigen Offizier zum militärischen Verantwortlichen für einen möglichen Krieg gegen Iran ernannt.

Dies berichtete die Tageszeitung «Haaretz» am Freitag. Der Oberkommandierende der Luftwaffe, General Elieser Schkedi, werde Einsatzpläne ausarbeiten, die Aktivitäten der Geheimdienste und der einzelnen Truppenteile koordinieren und im Falle des Ausbruchs eines Krieges die israelischen Streitkräfte befehligen, hiess es.

Schkedi sei bereits einige Wochen vor Beginn des jüngsten Libanon- Konflikts ernannt worden, schrieb «Haaretz». Formell erhielt Elieser den Titel eines Oberkommandierenden «für nicht an Israel grenzende Länder». Nach allgemeinem Verständnis fällt darunter in erster Linie Iran.

Laut dem Bericht geht das Verteidigungs-Establishment in Israel zunehmend davon aus, dass die internationale Gemeinschaft Iran bei seinen nuklearen Ambitionen nicht werde stoppen können.

Deshalb würde «eine Entscheidung in Hinblick auf den Einsatz militärischer Gewalt gegen iranische Nukleareinrichtungen näher rücken», schrieb «Haaretz».


quelle: 20min.ch

Freitag, August 25, 2006

Skepsis gegenüber Teheran / Planspiel Iran - Amerikas nächster Krieg?

Am Dienstag (22.8.2006) hat die iranische Regierung offiziell geantwortet, ob sie das letzte Angebot des Weltsicherheitsrates akzeptiert und im Atomstreit einlenkt..

Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars meldete, in der Antwort werde die Forderung nach einem Stopp des iranischen Programms zur Urananreicherung abgelehnt. Stattdessen biete Teheran eine "neue Formel zur Lösung der Angelegenheit durch Dialog" an..

Die westlichen Länder hatten Teheran im Juni Anreize wie Hilfe beim Bau von Kernkraftwerken und die Aufhebung bisher geltender Handelsbeschränkungen angeboten. Im Gegenzug wurde dem Iran eine Frist bis zum 31. August 2006 gesetzt, auf die umstrittene Urananreicherung verzichten.

Vor der angekündigten Antwort gab es allerdings keine Anzeichen, dass das Land der Forderung nach einem Stopp der Uran-Anreicherung nachkommen würde. Sollte die Islamische Republik auf die Fortsetzung dieser besonders sensiblen Atom-Arbeiten pochen, käme dies einer Ablehnung des Pakets gleich, sagten westliche Diplomaten am Dienstag. Am Tag zuvor hatte bereits US-Präsident George W. Bush gedroht: "Wenn die UN effektiv sein wollen, dann muss es doch Konsequenzen haben, wenn dem Sicherheitsrat eine lange Nase gemacht wird."

Der US-amerikanische UN-Botschafter John Bolton kündigte in New York an, sein Land sei zu einer raschen Resolution bereit, die Sanktionen gegen den Iran vorsehe. "Dies ist ein wirklicher Test für den Sicherheitsrat, und wir werden sehen, wie er den besteht", sagte Bolton. Ein Diplomat sagte, die Differenzen in dem Gremium würden vor allem dann offensichtlich, wenn der Iran sich in der Frage der Uran-Anreicherung gesprächsbereit zeige. In Brüssel rechnen EU-Diplomaten damit, dass Teheran eine zweideutige Antwort unterbreiten wird, um Zeit zu gewinnen.

Das Pokerspiel mit Teheran dauert an...


quelle: dw-world.de



DER US-JOURNALIST SEYMOUR HERSH IM MAGAZIN "THE NEW YORKER" - Der Krieg im Libanon liefert ein Raster für einen drohenden Militärschlag gegen den Iran:

Die US-Luftwaffe habe spätestens seit dem Frühjahr israelische Stäbe mit Geheimdienstinformationen zum Südlibanon beliefert und sie planerisch bei der Libanon-Operation unterstützt, schreibt Seymour Hersh in der jüngsten Ausgabe von The New Yorker. Seine Recherchen in Washingtoner Regierungskreisen hätten ergeben, dass die Bush-Administration über die anstehenden Luftangriffe auf Hisbollah-Stellungen nicht nur im Bilde, sondern an deren Vorbereitung "eng beteiligt" war. Wir dokumentieren Auszüge seines Reports...


quelle: freitag.de

Wie gefährlich ist Irans Atomprogramm? - Dossier bei tagesschau.de



Vor einem Jahr etwa lief im Fernsehen eine Dokumentation namens -
"Die Story - Planspiel Iran" (Download@doku.dl.am).
Schauen Sie sich diese mal an. "Die Story" dokumentiert die Vorbereitungen und strategischen Planspiele der Amerikaner hautnah.

Das Spiel, das Us-Militärs dort durchführten, ist mittlerweile ernst geworden. Interessant: Alles läuft wie vorausgesagt, vor allem die Propagandatrommel (auch hier bei uns). Auf die Antwort des Reporters, was der Iran tun könne um eine US-Intervention noch zu verhindern, antwortete einer der Militärs sinngemäß: "Gar nichts. Egal was der Iran tut, er wird nicht überzeugen können."

All dies kennen wir aus der Vorgeschichte des Irakkrieges. Dieser iranische Präsident ist nicht zuletzt deswegen von den Iranern gewählt worden, weil diese Politik der Stigmatisierung von Seiten des Westens im Vorfeld der Wahlen gelaufen ist. Wenn man moralisch höherwertig und politisch nachhaltig argumentieren will, muss man im Iran-Atomstreit auch die andere Seite, nämlich Israel und die USA als Bedrohung des Irans erwähnen. Eine Friedenskonferenz mit der Fernwirkung einer allgemeinen Abrüstung wäre erstrebenswert und nicht die einseitige Stigmatisierung eines Landes. Das macht keine Frieden, sondern bringt nur Unfrieden und - wie man erkennen kann auch am Karikaturenstreit - Hass. Gerechtigkeit sollte das Schlüsselwort sein bei der Politik im Nahen Osten. Dann werden die Probleme irgendwann mal lösbar.

quelle: wams.de/blog-Kommentar

Der Terror geht vom Bundeskriminalamt aus

Dienstag, 22. August. Trotz der Anwesenheit der Polizei tut sich nicht viel vor dem Wohnheim in der Peter-Bauer-Straße 13-15 in Köln-Neuehrenfeld, wo der zweite Bombenbauer Jihad A. gelebt haben soll. "Beamte lösten andere ab, wachten vor dem Durchgang, ansonsten war wenig zu sehen. Für die Fotografen der Nachrichtenagenturen und die TV-Kameramänner war die Szene wenig ergiebig. Lediglich Bewohner, deren Namen auf den Listen der Polizei standen, durften hinein. Nachfragen von Journalisten wurden mit eisernem Schweigen oder mit dem knappen Verweis quittiert, man möge sich doch an die Pressestelle des BKA wenden", beschrieb die "Welt" die Szenerie. Aber mit einem Mal wird alles anders.

Irgendwann nach 19 Uhr ging plötzlich die Tür auf, und drei Terroristen betraten die Straße. So sahen sie jedenfalls aus. Allen voran ein dicker, gedrungener Typ mit einem brutalen Gesicht und einer Tropfensonnenbrille, der eindeutig eine Überdosis Miami Vice abbekommen hat. In den Händen trug er wichtig einen Pappkarton - ganz sicher sinistre Unterlagen aus den Archiven des internationalen Terrorismus. Links dahinter ein langer Schlaksiger in einem dunklen Overall und mit einer Skimütze über dem Gesicht. Er schleppte einen silbrigen Metallkasten. Weiter hinten folgte dem Duo eine weitere Mützen-Gestalt. Allesamt Figuren, die in einem Rechtsstaat nichts zu suchen haben, jedenfalls nicht bei der Polizei. Genau zu der gehörten sie aber, nämlich zum Bundeskriminalamt.

Da kann man ganz schön durcheinander kommen: Wer sind denn jetzt die Polizisten und wer die Terroristen? Das BKA jedenfalls führt sich dieser Tage auf, wie die berühmte offene Hose: "Ich hab durch den Türspion geguckt und dann habe ich plötzlich die Polizisten mit der Waffe im Anschlag gesehen", zitiert die Webseite von N24 den Oberhausener Bodo Schlehdorn: "Das war wie im Wilden Westen, richtig schlimm. Man durfte nicht rein und nicht raus." Schlehdorn sei Augenzeuge einer der großen Durchsuchungsaktionen in Köln und Oberhausen gewesen. In Oberhausen "habe mindestens eine Hundertschaft der Polizei das unscheinbare dreistöckige Mehrfamilienhaus mit der Hausnummer 154 in der Oberhausener Siegesstraße abgeriegelt, erzählen die Augenzeugen. Die Polizisten seien durch den Hausflur gestürmt und hätten die Wohnungstür im 2. Stock eingetreten."

"Später haben sie einen Mann in Handschellen abgeführt. Er hatte die Hände auf dem Rücken", habe der Augenzeuge Schlehdorn erzählt. Für die Anwohner sei der massive Polizeieinsatz ein Schock gewesen, berichtet N24: "Das hier so etwas passiert. Das ist ein Hammer", zitiert die Webseite eine 37-jährige. Das ist wohl nicht übertrieben. Zweifel sind kaum noch möglich - der Terror geht vom Bundeskriminalamt aus. Ein Junge hatte das Vergnügen, bei einem Blick aus dem Fenster plötzlich in die Mündungen von Polizeiwaffen zu schauen: "Auf einmal haben die Polizisten mit der Pistole auf mich gezielt."

Fein. das ist die deutsche Polizei ja wieder genau da, wo sie früher auch schon mal war. Mit Fahndung hat das indessen nicht viel zu tun. Schon eher etwas mit Inszenierung und Einschüchterung. Nehmen wir nochmals das Beispiel vom Anfang aus Köln-Neuehrenfeld: Hei, wie da die Kameras klickten, als die BKA-Soldateska mit dem Karton und der Blechkiste aus dem Haus stürmte. Endlich gab es was zu knipsen! Hurtig machten sich die drei BKA-Beamten auf zu einem Kombi, um ihre brisante Fracht zu verladen. Aber da ist es schon im Kasten, das Bild von unseren wackeren Terrorbekämpfern. Und nicht nur im Kasten: Kurz darauf findet es sich auch im Angebot der Nachrichtenagentur ddp (Deutscher Depeschendienst).

Das Problem ist nur: Die ganze Szene war gestellt. Schon am Mittwoch zog ddp laut Welt die Aufnahmen vom Vortag kleinlaut zurück. Die ganze Situation mit geheimnisvolle Unterlagen schleppenden Terrorbekämpfern war eine Inszenierung: "Offenbar handelt es sich um eine nachgestellte Situation", hieß es laut Welt in einer ddp-Erklärung. Und das Bundeskriminalamt (BKA) sieht sich nun "bei der Terroristenfahndung dem Vorwurf ausgesetzt, Ermittlungsarbeiten inszeniert zu haben" , so die Welt.

Und da das Blatt nun schon mal dabei war, entdeckte es plötzlich seine Ader für sauberen Journalismus wieder: Tatsächlich sei es "überraschend", daß diese Fotos überhaupt auf den Nachrichtenmarkt gelangt seien. Denn: Die Journalisten vor Ort hätten genau gewußt, was gespielt wurde: "Die Fotografen hatten schnell den Eindruck, die Beamten wollten 'Action' vorgaukeln."

So raunten die Presseleute belustigt, "weil sich zwei Beamte eigens für die Szene vermummt hatten. Es war zudem zu erkennen, dass der Umzugskarton leer war, weil er nicht richtig zusammengesteckt war." Und nicht nur das: anschließend wurde derselbe Karton ins Haus zurückgetragen."'Die Fotos kann man nicht bringen. Das ist ja eine Show', entfuhr es einem Fotografen."

Eben: Das Ganze ist eine Show, und zwar mit polizeilichen und "islamistischen" Laiendarstellern - und miserablen Requisiten, darf man hinzufügen. Und irgendwie ist diese Szene eine großartige Parabel auf den gesamten "Krieg gegen den Terror". Denn das Bild von den drei BKA-"Fahndern" kam erstmal auf den Markt - trotz der ebenso durchschaubaren wie armen Inszenierung. Denn daß es sich um eine solche handelte, "das hatten offenbar nicht alle gemerkt", so die Welt.

Genau das ist ja das Problem. Die Frage ist nur, wie weit die Inszenierung geht. Nach Informationen des "Hamburger Abendblattes" sollen BKA und Geheimdienst Hinweise auf einen möglichen Anschlag schon vor den Kofferfunden in den deutschen Zügen gehabt haben, berichtete N24: "Wussten Fahnder vom Komplott vor dem Bombenfund?"

Und wenn sie davon schon vorher wußten, warum haben sie die Platzierung der Bomben dann nicht verhindert? In diesem Fall hätten sie sich selbst strafbar gemacht. Das ist wohl nicht ganz die Sorte "Terrorbekämpfung", die sich der Staatsbürger vorstellt.


quelle: gerhard-wisnewski.de

Dienstag, August 22, 2006

Bombenkoffer: Einmal Libanon und Syrien, einfach.

Ein netter Zufall: Da soll die Bundeswehr in den Libanon, und dann findet man prompt zwei Sprengstoffkoffer, wovon einer praktischerweise das Ticket in den Nahen Osten enthält - nämlich einen Zettel mit arabischen Schriftzeichen und mit Telefonnummern aus dem Libanon. "Eine weitere wichtige Spur" seien "Tüten mit Speisestärke, die ebenfalls aus dem Libanon stammen und in einem der Koffertrolleys gefunden worden sind", meint das BKA. Man habe dazu den Gewürzhändler in Deutschland ermittelt, "der diese Speisestärketüten vornehmlich an libanesische Familien im Großraum Essen verkauft hat."

Na bestens, dann mal ab in den Libanon, neue Terrorgesetze, mehr Überwachung und und und. Die beiden Kofferbomben kommen den sogenannten "Sicherheitsbehörden" wie gerufen, allen voran Wolfgang Schäuble. Geradezu atemlos versucht er, die Bundesrepublik endgültig in einen Polizeistaat zu verwandeln:
"Schäuble will Überwachung ausdehnen"
"Schäuble will Zivilflugzeuge abschießen lassen"
"Schäuble: Luftsicherheitsgesetz noch in diesem Jahr"
"Schäuble für Ausbau der Videoüberwachung"

Und natürlich:
"Schäuble will deutsche Polizisten in den Libanon schicken"

So lauteten einige Schlagzeilen aus den letzten Tagen.

Soweit wäre die Sache rund, wenn, ja wenn da nicht einige Fragen blieben. Zum Beispiel: welche nahöstlichen Bombenleger wären so dämlich, deutschen Kriegstreibern mit ihren Zetteln die Rechtfertigung für einen "Einmarsch" in den Libanon auf dem silbernen Tablett zu servieren? Aus Zufall? "Vergessen"? Wohl kaum.

Denn Botschaften enthält jede Bombe, und zwar -
1. nicht kontrollierte Botschaften, wie etwa Bauteile, die auf die Spur der richtigen Täter führen.
2. Kontrollierte Botschaften, wie der Zettel und die Speisestärke, die auf die Spur der falschen Täter führen sollen.

Oder anders gesagt: Botschaften, die die Täter kontrolliert haben, führen -
1. nicht zu den Tätern.
2. in eine den Tätern genehme, andere Richtung.

Punkt 1: Daraus könnte man also folgern, daß die Täter KEINE Libanesen waren.

Punkt 2: Wenn jemand einer Bombe mit Sprengstoff und Brandbeschleuniger kontrollierte Botschaften aus Papier beilegt, dann kann das nur heißen, daß die Bombe nicht explodieren sollte. Denn sonst wäre ja der Zettel futsch gewesen - und die schöne "libanesische" Speisestärke auch.

Und damit die Botschaften auch wirklich gefunden werden, versteckt der Attentäter seinen Bombenkoffer nicht etwa unter einem Sitz, in der Toilette oder in einem Zugschließfach - nein, er stellt ihn mitten in eine leere Vierersitzgruppe, damit der nächste Schaffner garantiert drüberstolpert. So gestaltete sich die Auffindesituation laut Spiegel-TV vom 20. August 2006. Wer soetwas tut, hat an der Explosion seiner Bombe kein Interesse. Er will, daß der Schaffner sie findet und die Polizei ruft.

Soweit so gut. Und da BKA-Chef Jörg Ziercke "als brillanter Polizist gilt" (Die Zeit), dürfte es ihm ja nicht schwer fallen, ebenfalls zu diesem naheliegenden Schluß zu kommen. Doch so eine Leuchte scheint der BKA-Boß nun auch wieder nicht zu sein. Denn erstaunlicherweise wehrt er sich mit Händen und Füßen gegen den Eindruck, die Bomben hätten gar nicht hochgehen sollen: "Wir wissen definitiv, daß eine Zündauslösung in beiden Fallen erfolgt ist", erklärte BKA-Boß Jörg Ziercke bei einer Pressekonferenz am 18.8.06. Und: "Sicher ist nach unserer Analyse, daß die Täter die Explosionen auslösen wollten!"

Aha - und warum? Tja, das will das BKA nun wieder nicht verraten. Natürlich "aus kriminaltaktischen Gründen, aber auch weil wir den Tätern keine Hinweise und Anleitungen geben wollen".

Wären die Bomben absichtlich nicht scharf gemacht worden, wäre ja auch nur allzu deutlich, daß die Bombenkoffer keine Koffer, sondern Briefkästen waren, die gewisse Botschaften an die deutschen "Sicherheitsbehörden" überbringen sollten.

Zweitens wäre sonst ja das ganze schöne Angstszenario hin, das man für den Aufbau eines autoritären Staates braucht. Das hat man sich beim BKA etwa so gedacht:
"- 2 zeitgleiche Bombenexplosionen in Regionalzügen
- 1 Feuerball durch Brandbeschleuniger, die in den Koffertrolleys zusätzlich vorhanden waren, aber mit der Zündeinrichtung der Bombe nichts zu tun hatten
- Ausgebrannte Zugwaggongs, eine unbestimmte Anzahl an Toten und Verletzten
möglicherweise entgleiste Züge!"

"Vorstellbar ist also, daß die Täter Signale setzen wollten im Hinblick auf den Konflikt im Nahen Osten und dabei eine massive Drohgebärde mit Zerstörungen und potentiellen Menschenopfern in Kauf genommen haben. "

Schön, aber warum gab es dann keinen Bekennerbrief? Denn sollten ihre Zettel bei dem Attentat verbrannt sein, müßten die Täter ja irgendwie sicherstellen, daß die Anschläge auch richtig verstanden werden. Daß es außer den "libanesischen Spuren" keine Bekennung gibt, findet BKA-Chef Ziercke aber nicht etwa seltsam, sondern "logisch": "Daß bei einem erfolglosen Anschlag keine Bekennung erfolgt, halten wir für logisch!"

Aha. Und was ist mit dem Bekennerbrief nach dem "mißglückten" "RAF"-Attentat auf Staatssekretär Hans Tietmeyer 1988? Sollte der BKA-Präsident den nicht kennen?

Fragen über Fragen. Irgendwie stimmt an den angeblich geplanten Zugattentaten hinten und vorne nichts. Zum Beispiel dürften natürlich auch Bombenleger wissen, daß deutsche Bahnsteige von Kameras überwacht werden. Wie kommt es dann, daß die Männer seelenruhig vor diesen Kameras herumlaufen, ohne auch nur ihr Äußeres zu verändern? Wie kommt es, daß einer der mutmaßlichen Bombenleger auch noch mit einen äußerst auffälligen T-Shirt mit der Nummer 13 vor den Kameras herumläuft? Wie kommt es ferner, daß die angeblichen Bombenleger nicht wenigstens nach den versuchten Anschlägen das Weite suchen, sondern seelenruhig in Deutschland bleiben? So wäre es doch beispielsweise ein Leichtes gewesen, die Bomben auf der Bahnfahrt zu einem Flughafen abzustellen - wenn sie hochgehen, sitzt man schon im Flieger.

Lassen wir das. Die viel interessantere Frage ist doch: was soll die Bundeswehr im Libanon? Die Antwort: Die Bundeswehr soll gar nicht in den Libanon, sondern zum Beispiel nach Syrien. Wie? Ganz einfach: Wenn sich unsere Mannen im Libanon erstmal ihr gemütliches Zeltlager errichtet haben oder vor der Küste auf ihren Schiffen herumschippern, wird plötzlich eine Rakete daherschwirren und sich mitten hineinbohren. Und auf der Rakete wird ganz groß "Made in Iran" oder "launched in Syria" drauf stehen. Wetten?

Anders gesagt: das Ganze ist einfach eine Frage der richtigen Tickets. Ein Ticket braucht man, um die Bundeswehr in den Libanon zu kriegen: die beiden Bombenkoffer. Ein anderes Ticket braucht man, um die Bundeswehr von da nach Syrien zu kriegen, das sowohl Israel als auch die USA endlich dem Erdboden gleich machen wollen. Wenns geht, aber nicht mit eigenen Bodentruppen. Und dieses zweite Ticket wird besagte Rakete sein, allerdings nur einfach. Denn zweifellos werden viele nicht zurückkehren.

Ergänzende Desinformation: http://www.bka.de/fahndung/personen/tatkomplexe/trolley/index.html


quelle: gerhard-wisnewski.de

Samstag, August 19, 2006

Kurzzeitgedächtnis - Terrorpanik in Deutschland

Nun ist es also "amtlich": in Deutschland sollten nach Darstellung der Behörden am 31. Juli in zwei Zügen Bomben explodieren.

"Sie sollten zünden. Tote und Verletzte wären die Folge gewesen. Wir müssen dieses Ereignis sehr ernst nehmen", so der deutsche Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, der auch diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen ließ und erneut eine Ausweitung der Videoüberwachung der Bevölkerung forderte. "Wir brauchen die Videoüberwachung aber auch in anderen öffentlichen Bereichen, die ebenso gefährdet sind. Das gilt insbesondere für den öffentlichen Nahverkehr", so Schäuble.

Warum nun sind die Behörden nun so überzeugt, daß es sich tatsächlich um geplante Anschläge gehandelt habe? Bei genauerer Betrachtung der bisher der Öffentlichkeit mitgeteilten Angaben stellt sich diese Frage um so dringender.

Auf einer Pressekonferenz des Bundeskriminalamts (BKA) legte dessen Leiter Jörg Ziercke Videoaufzeichnungen vom 31. Juli vor, die auf dem Kölner Hauptbahnhof aufgezeichnet worden waren. Darauf sind zwei Männer zu sehen, die "nur Sekunden nacheinander" - wie zweifellos tausende Reisende jeden Tag – auf der Rolltreppe zu den Gleisen 2 und 3 heraufkommen. Beide haben einen Rollkoffer bei sich.

"Anhand der Bewegungen der Verdächtigen kann man davon ausgehen, dass die Koffer etwa 25 bis 30 Kilogramm schwer waren", so ein Mitarbeiter des BKA.

Diese Aussage allein ist höchst bemerkenswert. Das BKA hat keineswegs die später gefundenen Koffer mit den vorgeblichen Bomben auf dem Videomaterial wiedererkannt, allein das vermeintliche Gewicht reicht demnach schon aus, die Männer mit den "Bomben" in Verbindung zu bringen
. Es scheint, daß BKA-Beamte grundsätzlich ohne ihre Frauen verreisen.

Der eine der beiden Männer trägt auf den Aufnahmen noch eine Laptoptasche über der Schulter, der andere einen Rucksack mit einer Isomatte auf dem Rücken. Der Verdacht, daß es sich hier in der Tat einfach nur um Reisende gehandelt haben könnte, ist den Beamten des BKAs offenbar nicht gekommen. Anscheinend halten sie es für wahrscheinlicher, daß es sich um eine neuartige "Kampf-Isomatte" handelte, mitgenommen für den Fall der vorzeitigen Entdeckung. Dies mag aber auch daran liegen, daß beide Männer – wie könnte es anders sein – ein "südländisches Aussehen" mit dunklen Haaren hätten.

Wie schon die vorgeblichen Terroristen der Anschläge vom 11. September 2001 in den USA waren auch hier die vermeintlichen Attentäter wiederum so "freundlich", eine aussagekräftige Spur zu hinterlassen, wenn sie es auch versäumten, den Bomben jeweils einen Koran beizulegen. So wurden in den Koffern nicht nur ein Zettel mit "libanesischen Telephonnummern" gefunden, sondern auch ein Beutel mit Speisestärke. Dieser sei mittlerweile zu einem Gewürzgroßhändler zurückverfolgt worden, der "vor allem an libanesische Familien im Raum Essen" liefere.

Und ausgerechnet Ende Juli, als Berichte über israelische Kriegsverbrechen im Libanon auch zunehmend die "etablierten" Medien in Deutschland erreichten, entschlossen sich demnach zwei Männer mit Verbindungen in den Libanon, Anschläge in Deutschland zu verüben. "Wir halten es für möglich dass die Täter Signale mit Blick auf den Nahen Osten setzen wollten", so Ziercke. Das Signal, daß es sich bei Libanesen um Terroristen handelt und die israelische "Selbstverteidigung" dementsprechend legitimiert wäre?

Der – in weiten Teilen offensichtlich berechtige - Glaube der Behörden an das mangelnde Kurzzeitgedächtnis von Medien und Bevölkerung geht aber noch viel weiter.

Die "Bomben" seien "grundsätzlich" zündfähig gewesen, lediglich "handwerkliche Fehler" hätten die Explosion verhindert, so Ziercke. Er vergaß allerdings zu erwähnen, daß es sich hier um äußerst grundlegende "handwerkliche Fehler" gehandelt haben dürfte, da Gas innerhalb einer Gasflasche ohne Kontakt zu Sauerstoff nicht zur Explosion gebracht werden kann – schon gar nicht mittels eines Weckers und einiger Drähte.

Noch bemerkenswerter ist aber Zierckes Behauptung, beide Bomben hätten "um exakt 14:30 Uhr" explodieren sollen. Noch Anfang des Monats berichtete beispielsweise die Westdeutsche Zeitung, daß "der für den Auslösemechanismus notwendige Wecker beim Entschärfen mit einem Wassergewehr völlig zerstört" worden sei. Wie es dem BKA später noch gelungen ist, den geplanten "Zündzeitpunkt" zu bestimmen, bleibt das Geheimnis der Beamten.

Was bleibt also letztlich? Nicht mehr als der Eindruck, daß hier mit in der Bevölkerung geschürter Angst vor Anschlägen weitere Grundrechtseinschränkungen durchgesetzt werden sollen. Wenn dies darüber hinaus einen weiteren Schritt hin zum "Kampf der Kulturen" darstellt, so scheint auch dies kaum unerwünscht.


quelle: freace.de



...Kommt der Verdächtige aus dem Libanon?

Nach „Focus“-Informationen handelt es sich offenbar um einen libanesischen Studenten, der in Kiel lebt und studiert. Der junge Mann sei aufgrund von Hinweisen eines ausländischen Nachrichtendienstes identifiziert worden. Er sei am 31. Juli mit dem Bombenkoffer in den Regionalzug nach Koblenz eingestiegen.

Weiter berichtet „Focus Online“: Der Libanese sei offenbar Mitglied eines islamistischen Netzwerks, das bislang noch nicht enttarnt sei. Die deutschen Sicherheitsbehörden würden befürchten, dass die Festnahme zu Racheaktionen islamistischer Täter führen könnten.

Fakt ist: Nach Einschätzung der Behörden soll sich der Verdacht bestätigt haben, dass es sich bei den mutmaßlichen Tätern von Dortmund und Koblenz nicht um Einzeltäter, sondern um eine Gruppe mit terroristischem Hintergrund handelt.

Generalbundesanwältin Monika Harms will im Lauf des Tages weitere Einzelheiten bekannt geben.

Deutschland im Fadenkreuz des Terrors! Die Nerven liegen blank.


quelle: bild.de



..ungewöhnlich?? Nicht doch.. Selbstmordattentäter haben immer einen Zettel mit den Telefonnummern ihrer Kontaktleute in ihren Sprengstoff-Koffern.. für den Fall einer eventuellen Reklamation bei technischen Problemen!

Ob diese Telefonnummern wohl zu im Libanon lebenden Iranern führen, oder wenigstens Terroristen die von Iran unterstützt werden?

Wir werden es erfahren, so Gott will..

Donnerstag, August 17, 2006

Weitere Ungereimtheiten zum UK-Terrorplot

Der neueste Terroralarm könnte für Bush und Blair zu keiner geeigneteren Zeit kommen, und macht von Anfang an wenig Sinn. Warum sollten Terroristen auch gerade über eines der meistgeschützten Länder Richtung USA aufbrechen ? Warum über Großbritannien, das fast so rücksichtlos mit seinen Antiterrorgesetzen (und damit Sicherheitskontrollen) ist wie die USA ?

Seit Bekanntmachung des Planes und der Festnahme der Beschuldigten kamen weitere Ungereimtheiten ans Tageslich, die ich hier sammeln will.

Zunächst einmal machten sich die britischen Behörden auffällig viele Sorgen darum, dass die Öffentlichkeit die wahre Identität der Opfer und ihren Hintergrund erfährt.
Der Innenminister John Reid und der Justizminister Lord Goldsmith erklärten gemeinsam, die Medien sollten sich bei der Berichterstattung über die Identität der Verhafteten und deren Hintergrund zurückhalten. Explizit benannt wurden die Veröffentlichung von Fotos sowie Spekulationen (sprich Nachforschungen) über die Verbindungen und Aktivitäten der Beschuldigten.

Es ist schon suspekt, wenn auf einmal eine Regierung sich um die Identität der Täter schert. Normalerweise wird das Bild des bärtigen Terroristen genüsslich auf den Zuschauer “eingewirkt”, jeder Kinderschänder wird im Fernsehen auseinandergenommen.

Haben die Verantwortlichen Angst davor, dass die Medien über Verbindungen zu Regierungsgeheimdiensten stolpern ? Oder erkennen, dass auch diese angeblichen Selbstmordattentäter wenig Gründe hatten, ihr Leben aufzugeben ?

Der Verdächtige Tayib Rauf gab sich nun wahrlich nicht so, als wäre er bereit seinem Schöpfer entgegenzutreten. Bevor er festgenommen wurde, stand er im Supermarkt und schäkerte mit den Verkäufern. Er kaufte Kuchen und Brote für die Bäckerei seiner Familie. Der Verkäufer im Supermarkt, in dem Rauf auf einem Überwachungsvideo aufgenommen wurde, sagte über den Kunden: “Er war mehr über das Geschäft seines Vaters besorgt als über irgendetwas anderes auf der Welt.” Sein Vater war gerade im Ausland, deshalb musste Rauf den Laden schmeißen. Der Verkäufer meinte auch, Rauf sei “sehr gebildet”. Nicht gerade der 08/15-Fanatiker oder ?

Großbritanniens Vizepremier John Prescott hat bereits zugegeben, dass einige der Festgenommenen mit keinerlei Anklagen zu rechnen hätten, man also nichts gegen sie in der Hand hat.

Dann geht es um den Zeitpunkt der Festnahmen selbst. Mehrfach berichtet wurde die Tatsache, dass “die Verdächtigen noch keine Flugtickets gekauft hatten. Tatsächlich hatten manche von ihnen noch nicht einmal einen Reisepass“.

Das bedeutet, dass diese Verdächtigen auch nicht die Absicht hatten, in nächster Zeit ein Flugzeug zu besteigen. Die Beantragung und Ausstellung eines Reisepasses dauert allermindestens zwei Wochen, und das sind nur die offiziellen Angaben.
Der Plan wurde also keineswegs “gerade noch vereitelt”, wie es tags darauf jede schlechtere Zeitung nachplapperte. Es waren noch mindestens einige Wochen Zeit, und die britischen Kollegen wussten das. Sie wollten mit den Festnahmen noch warten, bis sie mehr Informationen hätten. Aber die Amerikaner drängten sie zum Handeln.

Dass es für die Amerikaner, also sprich für die Bushregierung und allgemein die republikanische Parte, keinen besseren Zeitpunkt für Terrorwarnungen hätte geben können, das ist sogar zu den Politkommentatoren von CNN durchgedrungen. Man lese den Artikel “Können die Republikaner schon wieder das Thema Terror benutzen, um (die Kongresswahlen im November) zu gewinnen?“.

Und in Großbritannien sagten viele Menschen einem Reporter des Guardian, dass sie den Terroralarm als eine Ablenkung von all den schlechten Nachrichten (schlecht für Bush und Blair versteht sich) halten.

Zu guter Letzt noch eine Bemerkung zu dem auf die Warnungen folgenden hysterischen Umgang mit Flüssigkeiten an Flughäfen.
Das Problem war ja, dass angeblich gewisse Flüssigkeiten miteinander vermischt werden sollten, in einem großen Gefäß wie der Flughafentoilette, um damit zur Explosion gebracht zu werden.
Die verschreckten Behörden tun also Folgendes: Sie nehmen jedem Passagier sein Getränk weg und vermischen es mit den zahllosen anderen Getränken in einem großen Gefäß wie einem Mülleimer.

Hätte es also an jenem Tag tatsächlich gefährliche Mixturen an Flughäfen gegeben (und damit einen Grund dafür, dass Mütter die Babymilch ihrer Kinder trinken mussten), dann wären an diesem Tag einige Mülleimer explodiert und Personen verletzt worden.

Diese unsinnige Reaktion ist aber nur ein Beispiel von vielen, wie dem Bürger der Aufenthalt auf dem Flughafen zur Hölle gemacht wird.
In Amerika schätzen Sicherheitsbeamte die Passagiere darauf ein, ob sie vielleicht ein Terrorist sein könnten. Stolz erzählen die Fummler vom Dienst, dass sie nur auf unterbewusste Muskelbewegungen der Passagiere achten, die anscheinend von Nervosität zeugen.
Was bedeuten würde, dass all die Leute mit Flugangst oder der Angst vor einem platzenden Termin wegen dem verspäteten Flugzeug besser keine hastigen Bewegungen machen sollten.


quelle: politblog.net

Mittwoch, August 16, 2006

Heute schon gelacht?

Flugzeug umgeleitet
Zwischenfall an Bord eines Transatlantikfluges

Ein Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges hat die Sicherheits- kräfte in den USA in Alarm versetzt. Ein Flugzeug ist auf dem Weg von London nach Washington wegen eines Zwischenfalls an Bord nach Boston umgeleitet worden. Wie ein Mitarbeiter der US-Verkehrsbehörde TSA mitteilte, wurde die Maschine von Kampfflugzeugen nach Boston eskortiert und landete ohne Zwischenfall.

Eine aufgebrachte Passagierin habe einen Schraubenzieher, Streichhölzer und Vaseline (?) hervorgezogen, sagte ein Flughafensprecher in Boston. Die Frau habe auch ein Schriftstück bei sich geführt, in dem auf das Terrornetzwerk Al Kaida (!) Bezug genommen wurde. Das Flugzeug mit 182 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder wurde evakuiert.


quelle: tagesschau.de

McGyver lässt grüssen.. ;-D

"Steinmeier hat eine Chance verschenkt"

Frank Walter Steinmeier ist sauer. Der Bundesaußenminister, dem sonst kaum eine öffentliche Gemütsregung unterläuft, hat die geplante Weiterreise vom jordanischen Amman ins syrische Damaskus in aller letzter Minute abgesagt - mit einer Begründung, die von echter Verärgerung zeugt. Anlass ist eine Rede des syrischen Präsidenten Assad, in der er Israel als "Feind" bezeichnet. Diese Rede sei ein negativer Beitrag, so Deutschlands Chefdiplomat, der den Herausforderungen und Chancen im Nahen Osten in keiner Weise gerecht werde. Starker Tobak für einen, der sonst fast gar nichts sagt.

Hisbollah-Freundschaft für Syrien Mittel zum Zweck

Zu verstehen ist die überschäumende Empörung allerdings nicht recht. Was hatte Steinmeier denn erwartet am Tag nach Inkrafttreten der Feuerpause im Libanon? Dass sie angesichts des ungleichen Kräfteverhältnisses zwischen Israel und Hisbollah von der Schiiten-Miliz als Triumph gefeiert würde, war keine Überraschung. Dass ihre Verbündeten Iran und Syrien kräftig mitfeiern, auch nicht. Gelegenheiten dieser Art sind für die angeblichen "Schurkenstaaten" viel zu selten, um sie ungenutzt verstreichen zu lassen. Doch Syriens Diktator Baschar al Assad ist kein Dummkopf, die unverhohlene Sieger-Rhetorik kein Ausdruck unbeherrschter Gefühlsduselei. Seine demonstrative Freundschaft zu den Gotteskriegern der Hisbollah ist für den säkularen Präsidenten Mittel zum Zweck. Zum einen Zweck: Das Land, das ihm Israel vor fast 40 Jahren geraubt hat, zurück zu bekommen.

In der Rede, die den deutschen Außenminister zur Absage seines Besuches bewogen hat, finden sich zwei kurze, aber entscheidende Sätze. Der erste lautet: "Israel ist unser Feind und will keinen Frieden." Der zweite: "Friede würde bedeuten, dass Israel die besetzten Gebiete zurückgibt." Jeder weiß, dass es dabei ursächlich um den Golan geht, und tatsächlich um viel mehr: um verletzte Würde, gekränkten Stolz, um den in Wahrheit gescheiterten "arabischen Widerstand" und das Kernproblem der ganzen Misere: die Vertreibung der Palästinenser.

Jeder weiß das, auch wenn manch einer in Berlin übersehen haben mag, wie abgrundtief diese Verletzungen sitzen. Mal eben im Interesse der, wie Steinmeier sagt, "gegenwärtigen Herausforderungen und Chancen", ein Pflaster namens UN-Resolution 1701 auf die Wunde pappen, das kann nicht klappen.

Syrien braucht Ruhe an den Grenzen

Bis hierhin ist dem Außenminister womöglich bloß Naivität vorzuwerfen. Dann aber verlangt er von Damaskus ein Bekenntnis zur Beilegung von Differenzen durch "friedliche Mittel". Erlaubt sei der Hinweis, dass sich Syrien seit Jahrzehnten an den Waffenstillstand auf dem Golan hält, dass es auch in den vergangenen Wochen stillgehalten hat, als Israel Ziele direkt an der syrischen Grenze attackierte. Nicht Damaskus war der Aggressor, auch wenn es Waffen an die Hisbollah geliefert und seine offene Feindschaft gegenüber Israel pflegt. Aber erklärtermaßen nicht auf ewig, sondern bis zu dem Tag, an dem Israel Verhandlungen anbietet.

Das syrische Regime will Stabilität im Innern, dazu braucht es Ruhe an den Grenzen. Es sucht nach Auswegen aus seiner politischen Isolation, die die wirtschaftliche Misere des Landes befördert. Syrien hat Einfluss in der arabischen Welt, vor allem im Libanon und auf die Hisbollah. Frank-Walter Steinmeier aber hat die Chance, diesen Einfluss nutzbar zu machen, leider verschenkt.


quelle: tagesschau.de

Montag, August 14, 2006

Liquid Psycho Terror

"Strategie Massenmord" titelt der "Spiegel" - aber es geht natürlich nicht um die realen Massenmorde im Irak oder im Libanon, es geht um die Fiktionen der Londoner Liquid-Bomber. Es geht nicht um die Abertausenden Leichen im Nahen Osten, die auch an diesem Wochenende weiter produziert werden, es geht um "Pläne" einer Bande von "Terroristen", nach denen "ein Dutzend Flugzeuge" in der Luft "gesprengt werden sollten". Es geht nicht um die Strategie der Massenmörder Bush & Blair zur Neuordnung des Nahen Ostens und ihren terrorismusfördernden "War on Terror", es geht um eine teuflische "Verschwörung" mit denen "100.000 Menschen" (so US-Heimatschutzminister Chertoff) ums Leben gebracht werden sollten. Es geht auch nicht um die Mathematik solcher Panikmache, die ein paar hundert vollbesetzte Jumbo-Jets erforderte (und viele Kanister mit Rasierwasser und anderen liquiden "Explosivstoffen"), denn es geht um eben dies: Panikmache.

Der "Guardian" meldet heute, dass keiner der Verhafteten irgendwelche Flugtickets bestellt oder gekauft hat; beobachtet wurde die Gruppe schon seit einem Jahr und auch von Undercover-Agenten, die den "entscheidenden Tip" gaben, ist die Rede - so wie natürlich von mutmaßlichen "Al Qaida"-Connections. Fakten, wie konkret die "Pläne" fortgeschritten waren, liegen bis heute nicht vor - und ich vermute, viel mehr als vieleicht eine email á la "bomb ok - allah g8" wird dazu auch nicht mehr kommen.

Einige befürchten, dass dieses Drehen an der Hysterieschraube nur eine Art Trockenlauf ist, um die Massen auf den nächsten "echten" Großanschlag einzustimmen und gefügig zu machen. Tatsächlich stehen Bush & Blair zu Hause vor der Abwahl und die außenpolitische Neocon-Agenda braucht nach der planmäßigen Zerstörung von Irak und Libanon einen neuen Kick (und internationale Unterstützung) für die Fortsetzung in Syrien und Iran - ein weiteres "katalytisches Ereignis" , wie es mit 9/11 ganz im Sinne des "Projects for a New American Century" eintrat, könnte also bevorstehen. Allerdings wohl nicht mit „Flüssigkeitsbomben“, wie sie die Verhafteten angeblich mit dem Mischen einzeln „harmloser“ Flüssigkeiten und elektronischer Zündung per Handy geplant hatten – wie Fotos aus Heathrow zeigen, wurden die Passagiere aufgefordert, ihre mitgeführten Getränke in einen Plastikbehälter zu schütten – so weit her kann es da mit der Explosionsgefahr durch Mischen eigentlich nicht gewesen sein…


quelle: broeckers

Sonntag, August 13, 2006

Fahnder warnen vor Apokalypse

Nach Ansicht des britischen Innenministeriums war das in der vergangenen Woche vereitelte Terrorkomplott nur eines von Dutzenden. Noch immer gebe es in Großbritannien mehr als tausend Terroristen und Helfer, die auf ihren Einsatz warteten. Die Bedrohung sei nach wie vor "sehr ernst".

London/Islamabad - Der "Independent on Sunday" geizt nicht mit großen Worten: Attacken "apokalyptischen" Ausmaßes sollen die verhinderten Flugzeugattentäter von London geplant haben. "Größer als 7/7", mutmaßt die britische Zeitung. Oder gar: "Schlimmer als 9/11?"

23 mutmaßliche Terroristen befinden sich nach den Razzien in der Nacht auf Donnerstag noch in Polizeigewahrsam. Es war, so heißt es, die größte Polizeioperation zur Verhinderung einer Terrorattacke. Doch es geht offenbar noch schlimmer als apokalyptisch. Denn der Terrorplot, der nach dem Stand der Ermittlungen vorsah, bis zu zehn Flugzeuge auf dem Weg in die USA mittels Bomben aus Flüssigsprengstoff explodieren zu lassen, ist nichts im Vergleich zu dem, was noch kommen könnte. Das jedenfalls berichtet der "Independent on Sunday" unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Quellen im britischen Innenministerium.

Viele Dutzende weiterer Plots werden demnach noch untersucht. Dabei gehe es um Hunderte Verdächtige. Nicht weniger als 1200 Menschen auf der Insel, so die Schätzungen, seien in terroristische Aktivitäten verwickelt. Über das ganze Land verteilt, vor allem aber in Ostlondon, gebe es solche "Dschihad-Zellen". Die Bedrohung für das Land sei "sehr ernst". Die Sicherheitswarnstufe, die am Donnerstag auf "kritisch", der höchsten von fünf Kategorien, heraufgestuft wurde, werde wohl noch länger aufrechterhalten.

Die Attacken, die noch im Planungsstadium sind, gehen nach Einschätzung der Terrorexperten im Ministerium weit über die Anschläge vom 7. Juli 2005 oder die vereitelten Flugzeugattacken hinaus. Bei den Ermittlungen zu dem jetzigen Plot sei man bereits auf enorme Mengen von Sprengstoff und einige Waffen gestoßen, die einen Massenmord ermöglicht hätten.

Größte Bedrohung seit dem Zweiten Weltkrieg

So wird auch Innenminister John Reid nicht müde, vor der außerordentlichen Gefahr zu warnen: "Wie ich schon die ganze Zeit gesagt habe, sollte sich niemand der Illusion hingeben, die Bedrohung sei nach den jüngsten Festnahmen vorbei. Das ist sie nicht." Allein seit den Anschlägen vom 7. Juli hätte die Polizei vier terroristische Verschwörungen vereitelt, die alle zum Tod zahlreicher Menschen geführt hätten, sagte Reid heute der "BBC". Er gab die Zahl der allein im Moment laufenden Terrorermittlungen mit zwei Dutzend an. Zwei Mitglieder der in der Nacht auf Donnerstag ausgehobenen Terrorzelle sollen der Polizei entkommen und jetzt auf der Flucht sein.

Schon am Mittwochabend - kurz vor den bevorstehenden Razzien - hatte Reid bei einem Gespräch mit Mitgliedern eines Thinktanks gesagt: "Großbritannien steht wahrscheinlich vor der am längsten anhaltenden Phase ernsthafter Bedrohung seit dem Zweiten Weltkrieg."

Immerhin besteht einem Bericht der "Sunday Times" zufolge die Hoffnung, der Polizei könnte bei ihrer Razzia ein richtig großer Fisch ins Netz gegangen sein: Unter den 23 Festgenommenen befindet sich nämlich einem anderen Zeitungsbericht zufolge auch der britische Chef der Terrororganisation al-Qaida. Laut "Sunday Times" soll der Mann, dessen Namen die Polizei aus rechtlichen Gründen jedoch nicht herausgeben will, nicht nur Drahtzieher der Flugzeugattacken, sondern auch in etliche andere Terrorpläne verwickelt gewesen sein. Nach Ansicht des Inlandsgeheimdienst MI5 ist er ein führender Kopf eines "Terrornetzwerks", an dem auch Verdächtige aus Kaschmir, Nordafrika und dem Irak beteiligt seien.


quelle: spiegel.de



..und ein Auszug aus einem Fax an den Bund Deutscher Kriminalbeamter - BDK, bezugnehmend auf die Pressemitteilung "Sprengstoff TATP (Triezacetontriezperoxyd) kann bei automatischen Kontrollen nicht gefunden werden":

Mit wachsender Belustigung habe ich ihre Pressemeldung gemäß TATP gelesen. Darf ich vorausschicken das überhaupt noch nicht klar ist das überhaupt TATP in England verwendet werden sollte? Ja, überhaupt ist gar nicht klar ob überhaupt irgendwelche Sprengstoffe gefunden wurden (Außer Haarbleichmittel ist jetzt plötzlich ein Sprengstoff). Ich darf daran erinnern das die letzten ~3 „Anti-Terror Einsätze“ in UK ein totaler Reinfall waren - man fand nichts und belästigte Unschuldige. Nun ja, besser als De Menezes, den armen Teufel hat man gleich auf Verdacht mit ein paar sauber gesetzten Kopfschüssen am 22. Juli 2005 in der U-Bahn erschossen.

Doch zurück zu TATP. Sind sind ja jemand, der gleich nach Verboten krakelt. Ich zitiere ihre Pressemitteilung:

„Wie lange wollen die Sicherheitsbehörden zudem noch akzeptieren, dass Bau- und Handlungsanleitungen für Sprengstoffanschläge im Internet frei zugänglich sind?“, hinterfragt der BDK-Chef Klaus Jansen die Untätigkeit der Politik und Sicherheitsbehörden.

Hätten Sie mit ihrer Zensur schon früher Erfolg gehabt, so könnte ich als freier und mündiger Bürger gar nicht überprüfen was medial durch die Gegend behauptet wird. Ich schlage also bei der Online Enzyklopädie nach: http://en.wikipedia.org/wiki/TATP.

Da finde ich dann, das dieses Zeug bereits 1895 beschrieben wurde. Da habe ich doch einen wunderbaren Vorschlag: Warum fordern Sie nicht gleich Chemie und Bücher zur Chemie zu verbieten? Dann ist das Problem gelöst!. Da mich TATP weiterhin interessiert, ich muß ja wissen ob „Blöd&Co“ lügen oder nicht, habe ich weitergesucht. Und tatsächlich, man findet sehr schnell wie man es herstellt:
http://en.wikibooks.org/wiki/Organic_Chemistry/Acetone_peroxide_synthesis

Ich sags ja: Chemie muß verboten werden!

Aber ernsthaft: Jetzt dürfte klar sein das Blöd&Co, das Spiegelchen und wie der Rest der Schrottblätter heißt, ziemlichen Unsinn erzählen. Da wird erzählt durch zusammenkippen würde es schnell mal TATP kommen können. Wohl genau aus diesem Grund, zwang man tausende Passagiere ihre flüssigen Mitbringsel in große Eimer zu kippen, und Flaschen wurden beim umpacken schön geschüttelt. Gucken Sie sich die Bilder ruhig an und folgen sie den originalen Artikeln:
http://infowars.net/articles/August2006/110806liquid.htm

Ohne jetzt allzu ausufernd in meiner Nachricht zu werden: Ihnen als Kriminalpolizist sollte eigentlich ein Licht aufgehen, wenn es in Berichten heißt die Steuerung kam aus Pakistan und der ISI (pakistanischer Geheimdienst) wäre beim „verhindern stark involviert“ gewesen. Ich erinnere nur daran, das vor dem 11.9. Ah



quelle: forum.infokrieg.tv

Orwells Zukunftsvision 1984 ist ein inhaltlich harmloses Werk im vergleich mit der gegenwärtigen Situation

Schleichend und für die meisten unbewußt, verändert sich unser Umfeld. Unsere, durch die laute und schnelle Gesellschaft, betäubte Wahrnehmung ist unfähig sich der komplexen Situation zu stellen. Der für das Gros der Menschen bequemere Weg, ist der des vertrauens in die Institutionen.
Das Erziehungs und Schulsystem lehrt von Kleinkind an, das der beste und einfachste Weg die Anpassung ist. Phantasie und Idealismus bleiben entweder auf der Strecke, oder man schlägt einen "asozialen" Weg ein.
Und immer weiter und immer mehr wird geregelt, reguliert, gemacht, getan, gefordert und in die Tat umgesetzt, das diese Zementierung des Emotionalen Körpers auch fruchtet.
In keinem Winkel der Welt ist man mehr unbeobachtet - egal wo man geht und steht werden unbemerkt Daten erfasst, sei es an der Kaufhauskasse, in der Kameraüberwachten Fußgängerzone, in Kneipen und Cafes, am Bahnhof, in Bus, Bahn und Taxi, zuhause wird die Chat-Kamera zum Big-Brother, ein Auto lässt sich bald ohne Personenbezogene Daten nicht mehr starten, Iris-Scanner, Fingerprint-Module, RFiD auf Lebensmitteln, Geldscheinen und anderen Waren...

Ich werde gescannt, also bin ich.

Medien werden durch das Kapital gesteuert, man visioniert uns durch "Tittytainment", der Bildungsgrad der Bevölkerung nimmt rapide ab, der kollektive Widerstandwille ist nicht mehr vorhanden, einzeltäter verursachen keine Revolutionen.
Wir werden gechipt werden wie Hunde, wir werden zu Billigstlöhnen arbeiten müssen wie Sklaven, wir werden keine Bürgerrechte mehr haben wie Inhaftierte, wir werden nur noch Träume haben, und selbst die werden gesteuert werden.
Unsere Kindeskinder werden die Welt wie wir sie kennen nicht mehr vorfinden, selbst die Geschichte wird umgeschrieben werden, aus Verbrechern werden Heroen, aus Widerstandskämpfern werden Verbrecher, aus Recht wird Unrecht, und wir sind jetzt schon in diesen Prozeß eingewebt und versponnen.
Es wird kein Entrinnen geben, außer man wacht hier und jetzt auf.

Wir waren das Volk...


quelle: united-mutations.info

Samstag, August 12, 2006

Terrorverdächtige hatten Kontakte nach Deutschland

Einige der in London festgenommenen mutmaßlichen Terroristen hatten offenbar Kontakte nach Deutschland. Das Sagte Innenstaatssekretär August Hanning der "Bild am Sonntag". Dies werde nun überprüft. Hanning betonte gleichzeitig, dass Deutschland von den Anschlagsplänen nicht unmittelbar betroffen gewesen sei.

"Focus": Verbindungen zu den Attentätern vom 11. September

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" hatte einer der in Großbritannien Verhafteten Kontakt zu Nese Bahaji, der Frau des gesuchten Terrorverdächtigen Said Bahaji. Die Bundesanwaltschaft bestätigte diesen Bericht nicht. "Uns liegen keine Erkenntnisse vor, dass es konkrete Bezüge nach Deutschland gab", sagte eine Behördensprecherin.

Ehemann seit 2001 flüchtig

Said Bahaji ist laut Bundesanwaltschaft dringend verdächtig, Mitglied der Hamburger Zelle um Mohammed Atta gewesen zu sein, die die Terroranschläge des 11. September 2001 in den USA ausführte. Der Deutsche marokkanischer Herkunft lebte demnach mit einigen der Attentäter des 11. September in deren Hamburger Wohngemeinschaft. Er war kurz vor den Anschlägen auf das World Trade Center nach Pakistan geflohen.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte am Freitagabend im ZDF gesagt, es könne nicht mit "letzter Sicherheit" ausgeschlossen werden, dass es auch Kontakte nach Deutschland gegeben hat. Das werde derzeit geprüft. Schäuble sagte aber auch: "Wir haben bisher keine konkreten Anzeichen für Verbindungen nach Deutschland. Aber wir müssen das, was in Großbritannien passiert ist, natürlich ernst nehmen."


quelle: tagesschau.de


..war das nicht irgendwie absehbar? Höchste Zeit also für die heissersehnte, unheimlich sinnvolle Anti-Terror-Datei.
Schönen Gruss aus 1984...

Freitag, August 11, 2006

US-Experten: Washington und Tel-Aviv planen gemeinsamen Schlag gegen Syrien und Iran

Amerikanische und israelische Strategen planen derzeit einen gemeinsamen Schlag gegen Syrien und/oder den Iran.

Das behaupten Experten der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation "Globales Netz gegen Waffen und Atomwirtschaft im Weltall". Das Pentagon habe eine Gruppe von Militärexperten nach Israel entsandt, die potenzielle Raketenziele ermitteln sollen, berichtete die libanesische Zeitung Al-Safir (Freitagausgabe) unter Berufung auf den internationalen Koordinator des Globalen Netzes, Bruce Gagnon.

Die Militäroperationen der US-Truppen gegen den Irak - "Wüstensturm" und "Schock und Schrecken" hatten seinerzeit gerade mit Raketenangriffen durch US-Kriegsschiffe begonnen.

Gagnon empfahl allen amerikanischen gesellschaftlichen Organisationen, die sich für den Frieden im Nahen Osten einsetzen, sich mit ihren Vertretern im US-Kongress in Verbindung zu setzen und sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, beliebige Initiativen zur Ausweitung des libanesisch-israelischen Konfliktes abzulehnen. Gagnon rief sie ferner auf, Massenprotestaktionen gegen Versuche zu organisieren, den libanesisch-israelischen Konflikt auf benachbarte Länder auszudehnen.

Die Nichtregierungsorganisation "Globales Netz gegen Waffen und Atomwirtschaft im Weltall" wurde 1992 ins Leben gerufen.


quelle: de.rian.ru

Zum neuesten “OhMeinGottSchautNur, DieTerroristenWollenUnsAlleTöten”

Anscheinend hat Englands Polizei Anschläge auf Passagiermaschienen vereitelt. Völlig ohne Hinweise darauf sprechen alle schon wieder von einem möglichen “Al-Quaeda-Hintergrund”.

Bei all dem hysterischen Getue sollte man sich an ein paar Dinge erinnern:

1. Möglicher Al-Quaeda-Hintergrund. Es könnte sich genauso um einen möglichen HSV-Hamburg-Hintergrund handeln. Fakt ist dass jede lose Zusammenkunft von Individuuen einen Anschlag auf Passagiermaschienen planen kann, und es gibt genügend Gruppen von Menschen die daran ein Interesse hätten. Es gibt noch nichtmal das übliche verpixelte Video, auf dem ein bärtiger Turbanträger dieses oder jenes behauptet. Dass jetzt schon wieder von Al-Quaeda gesprochen wird beweist nur eins: Wir SOLLEN glauben dass es Al-Quaeda gibt und wir Angst davor haben müssen.

2. Wer auch immer einen Anschlag auf Passagiermaschienen plant, die Richtung USA unterwegs sind, würde nie nie nie den Weg über London wählen ! Großbritannien hat spätestens nach 7/7 mit die höchsten Sicherheitsmaßnahmen. Jeder anständige Terrorist, egal aus welchem Umfeld, würde ein Land wählen dass lockerere Kontrollen hat und nicht dafür bekannt ist, wahllos Männer in der U-Bahn zu erschießen.

3. Tony Blair ist zum Abschuss bereit. Sogar sein eigenes Kabinett fordert seinen Rücktritt wegen seiner unbedingten Israelunterstützung und Großbritanniens aktiver Rolle bei der Tötung von libanesischen Zivilisten. Blair hat einen handfesten Korruptionsskandal am Hals, in dem er direkt belastet ist und die Ermittlungen nach der Festnahme von jetzt direkt auf ihn zielen.

All das wird durch den neuen Terroralarm aus den Nachrichten und den Titelseiten der Zeitungen verschwinden. Blair wird nicht mehr das Objekt der Wut sein, sondern ominöse “Terroristen”. Für Blair hätte nichts besseres passieren können als jetzt ein neues Ereignis, dass die Bürger ablenkt.

4. Bei Bush sieht es ähnlich aus. Wenn ich die Berichterstattung auf N24 richtig verstanden haben, sind auch “US-Sicherheitsdienste” an den Festnahmen beteiligt gewesen und mischen jetzt munter beim Angst schüren mit. Auch Bush ist in seinem Land so unbeliebt wie nie, neue Terrorangst lässt auch ihn wieder als jemand erscheinen, auf den die Bürger angewiesen sind.

Das alles sollte man bedenken und die Frage stellen, ob es sich nicht auch hier wieder um False-Flag-Terror handelt oder zumindest das Timing der Festnahmen so gewählt wurde, dass es für Bush und Blair passt.


quelle: politblog.net


Entscheidende Hinweise vom Mossad

Der israelische Geheimdienst hat die entscheidenden Hinweise geliefert, um die groß angelegte Terrorattacke von London zu vereiteln.
Weitere Informationen
„Aufgrund dieser Tipps konnte die britische Polizei und der Inlandsgeheimdienst MI5 jetzt zuschlagen und die große Zahl von Verdächtigen festnehmen“, hieß es am Donnerstag aus Kreisen internationaler Geheimdienste.


quelle: focus.msn.de


‘Militäranalyst’ auf FOXNews: “Wir können mit den Syrern reden wenn wir sie alle in einer Reihe antreten lassen und erschießen”

Mit solchen Aussagen wird der amerikanische Fernsehkonsument täglich gefüttert. Rupert Murdochs Nachrichtensender FOXNews beweist sich mal wieder als eine faschistoide Version der Bild-Zeitung. In der Politsendung “Hannity and Colmes” war der so genannte ‘Militäranalyst’ Colonel David Hunt wurde vom Moderator gefragt, ob diplomatische Kontakte zu Syrien in der aktuellen Nahostkrise sinnvol wären:

Moderator: “Wie naiv ist diese Idee - (aus der) New York Times-Kolumne heute - die Idee, wir könnten mit Syrien reden, mit diesen terroristischen Regimen reden. Kann man mit (dem iranischen Präsidenten) Ahmadinedjad reden ? Kann man mit (dem syrischen Präsidenten) Assad reden ? Kann man mit Osama Bin Laden reden ? Kommt man da irgendwie weiter ? Ist das eine-”

Hunt: “Ich denke wir können mit ihnen reden wenn wir sie alle in einer Reihe antreten lassen und erschießen. Das wäre der einzige Grund warum wir mit manchen von denen reden sollten. Natürlich werden wie nicht das gesamte Land ausradieren, wie wir es gerade vor dem Auftritt besprochen hatten, aber wir müssen direkt mit diesen Leuten reden um herauszufinden was sie wollen. Wenn sie nicht kooperieren werden, ja, dann müssen sie verschwinden.”

Moderator: “(Durch) ‘regime change’”.

Hunt: “Auf jeden Fall.”

Das Transkript gibt es auf der Seite von FOXNews, das Video dieses Aufrufes zum Mord hier. Allerdings redet der durchgeknallte Schreibtischgeneral sehr schnell so dass man es nur schwerlich versteht.

Wenn der amerikanische Bürger jeden Tag mit solchen volksverhetzenden Aussagen bombardiert wird, ist es kein Wunder dass er dann gelassen bei Bushs vernichtender Außenpolitik zuschaut.


quelle: politblog.net

Donnerstag, August 10, 2006

Die Politik der Angst..

..hat einen erneuten Schub benötigt und erhalten.

SIMULTANE ANSCHLÄGE AUF FLUGZEUGE GEPLANT
Terrorfahnder verhindern Massenmord über den Wolken

(schon die Überschrift sollte einen zum Kopfschütteln verleiten!)
Die britische Polizei hat nach eigenen Angaben in London einen "Massenmord unvorstellbaren Ausmaßes" verhindert. Terroristen wollten mindestens sechs Passagierflugzeuge zum Absturz bringen. Die US-Regierung vermutet das Terrornetzwerk al-Qaida als Drahtzieher.
(das "Phantom" a.k.a. El-CIAda hat also mal wieder erfolgreich erfolglos zugeschlagen)
London - Die Täter wollten im Handgepäck Bomben an Bord der Maschinen schmuggeln und auf Transatlantikflügen in die USA zünden, teilte die Polizei mit. Wie viele Flugzeuge von den geplanten Anschlägen betroffen gewesen seien, sagte sie noch nicht. SkyNews berichtet allerdings von sechs Maschinen, BBC von zehn. Sicherheitsexperten zufolge seien mutmaßlich Anschläge mit Flüssigsprengstoff geplant gewesen. Das legen auch die derzeitigen Kontrollen auf britischen Flughäfen nahe, bei denen Passagiere fast alle Flüssigkeiten abgeben müssen.

21 Menschen wurden gestern in Zusammenhang mit den Anschlagsplänen in Großbritannien festgenommen. Unter Berufung auf ihren Polizeireporter bezeichnet SkyNews auf seiner Webseite die Verdächtigen als überwiegend junge Briten mittel- und südasiatischer Herkunft. Den Festnahmen waren nach Angaben der Polizei mehrmonatige verdeckte Ermittlungen vorausgegangen. Dem britischen Innenminister John Reid zufolge sind die Hauptverdächtigen verhaftet worden. Er sagte, der Terror-Plot habe - was die mögliche Zahl der Opfer betrifft - ein "bislang nie da gewesenes Ausmaß". Die komplexe Anti-Terror-Operation sei längst nicht beendet.

Aus amerikanischen Geheimdienstkreisen verlautete, an dem Terrorplan seien bis zu 50 Menschen beteiligt gewesen. Sie hätten noch nicht in den Flugzeugen gesessen, seien dem Abflug aber sehr nahe gekommen
...

Die Handschrift von al-Qaida

Die Pläne ließen auf al-Qaida schließen, sagte US-Heimatschutzminister Michael Chertoff heute: "Sie sind ausgeklügelt, viele Leute haben dabei mitgewirkt und sie sind von internationalem Ausmaß." Die Untersuchungen seien aber bislang nicht abgeschlossen und daher könne die Täterfrage noch nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Ziel der Anschläge waren SkyNews zufolge Maschinen der US-Fluggesellschaften United, Continental und American Airlines.

US-Justizminister Alberto Gonzales hat die von der Regierung in London bekannt gegebene Aufdeckung von Terrorplänen in Großbritannien als Beweis gewertet, "dass wir uns nach wie vor im Kriegszustand befinden". Terroristen seien weltweit ständig dabei, Pläne zum Töten unschuldiger Zivilisten auszuarbeiten, sagte Gonzales heute in Washington. Er würdigte die "große Wachsamkeit" der britischen Behörden.

Auch der britische Terrorexperte Paul Beaver sagte, das Handgepäck sei eine Schwachstelle im Sicherheitskonzept an Flughäfen: "Schon ein Laptop kann genug Sprengstoff enthalten, um ein Flugzeug in die Luft zu sprengen." Das Muster der geplanten Anschläge lasse auf die al-Qaida als Urheberin schließen. In den vergangenen Monaten habe die Gruppe schließlich mehrfach gedroht, britische und US-amerikanische Ziele im Luftverkehr als Rache für die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan ins Visier zu nehmen. "Ich sehe da eine direkte Verbindung", sagte Beaver. Andere Terrorexperten wie der Deutsche Rolf Tophoven teilen diese Einschätzung: "Wenn das eine Paralleloperation gewesen sein soll, dann entspricht das dem Muster, wie wir es von al-Qaida kennen", sagte er.

Der britische Innenminister Reid hatte gestern bei einem Gespräch mit den Mitarbeitern eines Thinktanks dem "Guardian" zufolge vor einer akuten Terrorgefahr gewarnt und für eine Verschärfung der Anti-Terrorgesetze plädiert. Seiner Ansicht nach steht Großbritannien "wahrscheinlich vor der am längsten anhaltenden Phase ernsthafter Bedrohung seit dem Zweiten Weltkrieg".

Der britische Premierminister Tony Blair, der derzeit in der Karibik Urlaub macht, informierte US-Präsident George W. Bush telefonisch über die Entwicklung. Das Innenministerium in London erhöhte die Sicherheits-Warnstufe heute auf "kritisch", die höchste von fünf Kategorien. Sie wird nur bei unmittelbar drohenden Anschlägen ausgerufen. Bislang hatte das auf der Homepage des Inlandsgeheimdiensts MI5 veröffentlichte Warnsystem das Risiko eines Terroranschlags als "ernst" eingestuft...

quelle: spiegel.de

Sehr interessant auch, die "INTERAKTIVE GRAFIK - Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September 2001"

Im Zusammenhang mit vergangenen Terroranschlägen übrigens sehr empfehlenswert: Die Dokumentation TERRORSTORM von Alex Jones -> download @ infokrieg.tv/Terrorstorm

Mittwoch, August 09, 2006

Ausgeweitete Ausweitung..

5.7.2006 - Offensive «Sommerregen», die nun auf den nördlichen Gazastreifen ausgeweitet wurde (Tages-Anzeiger)
6.7.2006 - Israels Armee hat am Donnerstag seine Gaza-Offensive ausgeweitet
7.7.2006 - ... hat die israelische Armee ihre Offensive im Gazastreifen ausgeweitet (Basler Zeitung
8.7.2006 - ... hat die israelische Armee ihre Offensive im Gazastreifen ausgeweitet (Tagesspiegel)
9.7.2006 - Israel hatte die Offensive im Gazastreifen ausgeweitet (freenet.de)
10.7.2006 - hat die israelische Armee ihre Offensive im Gazastreifen ausgeweitet (Nachrichten ch.)
11.7.2006 - Die israelische Armee hat ihre Operationen im Gazastreifen in der Nacht ausgeweitet (Offenbach Post)
12.7.2006 - Israel weitet Offensive aus
13.7.2006 - Israel hat seine Offensive gegen Libanon gestern ausgeweitet (Frankfurter Rundschau)
14.7.2006 - Israel hatte am Donnerstag seine Militäroffensive gegen den Libanon ausgeweitet
15.7.2006 - Israel hatte seine Angriffe auf Ziele im Libanon in der Nacht zum Freitag massiv ausgeweitet (sz-online)
17.7.2006 - Angriffe werden ausgeweitet (taz)
18.7.2006 - Die Kampfzone wird ausgeweitet (Die Welt)
19.7.2006 - Die Kampfzone wird ausgeweitet (Bild)
20.7.2006 - Operationen auf der libanesischen Seite der Grenze am Donnerstag ausgeweitet (der Standard)
21.7.2006 - hat ihre Angriffe auf Stellungen der Hisbollah im Süden des Libanons ausgeweitet (newsclick)
22.7.2006 - es handele sich um einen begrenzten Einsatz, der voraussichtlich ausgeweitet werde (Reuters)
23.7.2006 - Israelische Truppen haben ihre Operationen im Südlibanon ausgeweitet (dpa)
24.7.2006 - Die israelische Armee hat ihre Offensive im Libanon ausgeweitet (Zeit)
25.7.2006 - hat sich mittlerweile zu einem regionalen Krieg ausgeweitet (Europolitan)
28.7.2006 - Die israelische Armee hat ihre Angriffe gegen den Libanon erneut ausgeweitet (InfoRadio)
30.7.2006 - hat ihre Einsätze von Bodentruppen im Libanon am Sonntag nach Norden ausgeweitet (kleine Zeitung)
31.7.2006 - soll nun die Bodenoffensive der Armee ausgeweitet werden (Telepolis)
1.8.2006 - Israel hat am Dienstag seine Bodenoffensive im Südlibanon ausgeweitet. (Vlothoer Anzeiger)
2.8.2006 - Bodenoffensive gegen die Hisbollah-Miliz im Südlibanon ausgeweitet (Augsburger Allgemeine)
3.8.2006 - 3.7.2006 - Israel hat die Bodenoffensive gegen die Hisbollah ausgeweitet (Oberbayerisches Volksblatt)
4.8.2006 - Zuvor hatte Israel seine Angriffe nach Norden ausgeweitet (Tirol online)
7.8.2006 - Erst am Morgen hatte die israelische Regierung ihre Luftangriffe auf den Libanon ausgeweitet (taz)
8.8.2006 - Bodenkämpfe sollten ausgeweitet werden (spiegel online)
9.8.2006 - Bodenoffensive wird ausgeweitet (Isaelnetz)

Seit 4 Wochen also weitet Israel den Krieg tagtäglich aus! Damit soll wohl der Eindruck erweckt werden, als wenn das bisherige Verhalten "begrenzt" und nicht "ausgeweitet" war. Dabei versucht die israelische Armee seit dem ersten Tag alles, was in ihren Möglichkeiten steht, um die Hizbullah zu vernichten und nimmt offenbar keine Rücksicht auf Nichts und Niemanden.

Heute aber kommt ein neues Element hinzu. Das Israelische Kriegskabinett hat offiziell ein "Ausweitung" beschlossen. Um das realisieren zu können, tauschte die Regierung die erfolglose Militärführung der Libanon-Offensive aus, vier Wochen nach Beginn der Offensive...


Israel geht aufs Ganze

Massive Eskalation des Nahost-Krieges: Israel hat eine Ausweitung der Bodenoffensive im Libanon beschlossen. Die Zahl der Soldaten in der Kampfzone soll auf 30 000 verdreifacht werden. Die neue Bodenoffensive soll mindestens 30 Tage dauern, wobei die israelische Armee mit 100 bis 200 Toten in den eigenen Reihen rechnet.

Die Entscheidung zur nochmaligen Ausweitung der Boden-Offensive fiel vier Wochen nach dem Beginn des Krieges, in dem das israelische Militär vor allem Stellungen der Hisbolla-Miliz zerstören und den Beschuss von Nordisrael stoppen will. Die neue Bodenoffensive werde 30 Tage dauern.


Zur gleichen Zeit, ein paar 100km weiter nördlich:

Die türkische Armee setzt die Verlegung von Truppen an die nordirakische Grenze verstärkt fort.

Mit der Militärpräsenz solle das Eindringen von Kämpfern der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK aus dem Nordirak verhindert werden.

Seit einer Woche seien Konvois mit Hunderten von Panzern, gepanzerten Fahrzeugen und Mannschaftswagen auf dem Weg in das Dreiländereck mit dem Irak und dem Iran zu beobachten.
Zudem seien Kommando-Einheiten aus den Städten Kayseri, Bolu, Isparta und Tekirdag in den Südosten des Landes verlegt worden. berichtete der Nachrichtensender CNN-Türk am Mittwoch.



quellen: muslim-markt/20min.ch (1)/20min.ch (2)

Die "Geburtswehen eines neuen Nahen Ostens"?

Anläßlich der Premiere des Spielfilms "United 93" hatte David Beamer, dessen Sohn Todd an Bord des Fluges 93 der United Airlines war, der am 11. September 2001 vorgeblich bei Shanksville im US-Bundesstaat Pennsylvania "abstürzte", gegenüber dem Wall Street Journal gesagt, der vorgebliche Angriff von Passagieren der Maschine auf deren Entführer sei "unser erster erfolgreicher Gegenangriff in unserem Heimatland in diesem neuen weltweiten Krieg - dem 3. Weltkrieg - gewesen."

Bush sagte nun: "Ich glaube das. Ich glaube, daß es der erste Gegenangriff im 3. Weltkrieg war."

quelle: freace

Dass die blutigen Ereignisse im Libanon und im Irak «Geburtswehen eines neuen Nahen Ostens» seien, wie US-Außenministerin Condoleezza Rice meinte, stößt vielerorts auf tiefe Skepsis, selbst in Washington auf Hohn und Spott. «Das lustigste, was ich seit langem gehört habe», lästerte sogar der renommierte Nahostexperte und Ex-Regierungsberater Richard Haas in der «Washington Post». Eine Politik der Konfrontation werde den Anti-Amerikanismus weltweit nur noch anheizen.

Für Bush aber sind die Kämpfe im Libanon, wie im Gaza-Streifen, im Irak oder in Afghanistan nur Mosaiksteine der globalen Konfrontation, auch den Begriff des «Dritten Weltkrieg» hat er schon verwendet. «Der Dritte Weltkrieg hat... schon begonnen», sagte ebenfalls jüngst Israels UN-Botschafter, Dan Gillerman. «Der arabisch-israelische Konflikt verschmilzt nun mit dem weltweiten Krieg zwischen radikalem Islam und dem Westen», schrieb der Publizist Charles Krauthammer im «Time»-Magazin. Nach Faschismus und Kommunismus erhebe nun der radikale Islam Anspruch auf Weltherrschaft. «Der Kampf (der USA) wird diesmal lang und schmerzhaft sein.»

quelle: news.yahoo

Aus Furcht, bei den Herbstwahlen zu verlieren, versucht nun der schillernde republikanische Politiker Newt Gingrich, der seine große Zeit freilich schon hinter sich hat, mit der Propagierung des Dritten Weltkriegs die Amerikaner wieder durch Angst und Aggression einzufangen. Bush soll für den ehemals mächtigen Sprecher der republikanischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus (1995-1999), der nun im neokonservativen American Enterprise Institute (AEI) mitmischt und im Defense Policy Board des Pentagon sitzt, wieder offensiv die Rolle eines Kriegspräsidenten einnehmen. Im September, nach den Ferien und vor den Wahlen, soll er nach Gingrich erklären, dass die Welt sich im Dritten Weltkrieg befindet, und auf die vielen globalen Konfliktzonen hinweisen.

quelle: heise.de/tp

Die ununterbrochene Kette von Provokationen (angebliche Fehlangriffe) durch die IAF deutet darauf hin, dass der Israelische Generalstab den Auftrag von George W. Bush und Blair hat, die Lunte nicht nur an das Pulverfass Libanon zu legen, sondern den ganzen Mittleren Osten durch systematische Eskalation in die Luft zu sprengen.

Das stände im Einklang mit der Äußerung von Condoleezza Rice, die USA bräuchten einen komplett n e u e n Mittleren Osten. Offensichtlich hat sie auch schon eine Vorstellung von den notwendigen territorialen Veränderungen, denn ein ominöser Kartenentwurf mit neuen Grenzen, der den Neocons in Washington zugeschrieben wird, existiert bereits (s. die beiden Karten "Vorher/Nachher" mit einem Kommentar von Ralph Peters, dem alter ego der US-Neocons-Seele William Kristoll).

quelle: pickings

..auch interessant in diesem Zusammenhang:

Was steckt hinter dem neuen Libanonkrieg? Was sind die wirklichen Kriegsgründe? Was die finalen Kriegsziele? Die bisherigen offiziellen Erklärungen taugen nicht viel. Eine bessere Erklärung betrachtet diesen Krieg im größeren Kontext:

- Der Libanonkrieg ist ein Vorab-Präventivkrieg zum bevorstehenden direkten Präventivkrieg gegen den Iran: Mithilfe des Libanonkriegs wollen die USA & Israel ihre Ausgangsposition im Krieg gegen den Iran optimieren.
- Die geplante UN-Stationierung von Truppen (inklusive von Truppen aus NATO-Staaten) im Libanon ist eine wesentliche Komponente dieser Strategie...

quelle: heise.de/tp

..ich habe bereits seit Februar, als sich abzeichnete dass die USA mit ihrem Iran-Hetzkurs relativ einsam dazustehen drohten, mit dem Angriff Israels auf ein Nachbarland gerechnet, mit der Folge dass USA als Schutzpatron eingreifen können. Ist ja nun auch zum Teil bereits eingetroffen..
Dass der von Israel beanspruchte "Sicherheitspuffer" immer grösser wird, mittlerweile beim Litani-Fluss angekommen ist, und uns die nächsten Tage möglicherweise erzählt wird dass man doch noch zum nächsten Fluss müsse, und damit die 40km erreicht von denen Menachem Begin schon '82 gesprochen hat, naja, is halt so. Das ist ja als erster Not-Puffer gegen Kurzstreckenraketen der Hisbollah, gefüllt mit einer internationalen Truppe, schon mal nicht schlecht.
Dann läuft das Ultimatum an den Iran Ende des Monats aus, die Absage ist bereits erfolgt, und auch Syrien rasselt schon fleissig mit den Säbeln. Den Rest kann man erstmal nur abwarten, aber für Freunde des Friedens kommen scheinbar erstmal eher magere Zeiten.

Übrigens: beim nächsten "Terroranschlag" innerhalb der USA wird die Regierung durch eine Militärregierung ersetzt.. der gute George wird uns demnach wohl noch ein wenig länger erhalten bleiben..

Dienstag, August 08, 2006

Wie wird ein Staat wirklich ausradiert..?

- die Staatsarchive werden zerstört !

Die israelische Ankündigung nunmehr Libanons Symbole zerstören zu
wollen, hat mich eigenartig beschäftigt. Wäre dies von double U
verkündet worden, wäre dies keine weiteren Überlegungen wert gewesen,
zu infantil erscheint die Aussage.
Im Zusammenhang mit dem jüngsten Konflikt bleibt jedoch unklar, was
denn damit gemeint sein sollte. Etwa das Beschiessen von Flaggen oder
von in Mauern angebrachten Wappen, die bereits angekündigte
Wegbombardierung der letzten zwanzig Jahren, die Vertreibung der
Zivilbevölkerung? All dies wurde doch schon mehrmals angesagt und
wird nun vollzogen. Was also könnten die Israelis mit Symbole meinen?

Wenn man sich überlegt, was einen Staat zu einem Staat -
handlungsfähig und befriedet - so kommt man natürlich auf die
Staatsgewalten und deren Ausdrucksformen, Regierungsgebäuden,
Verwaltungen, Gerichte und die Bevölkerung, Unternehmungen usw. Doch
die Beseitigung dieser sichtbaren Staatselemente und -inhalten stellt
noch keine völlige Zerstörung dar: ein Nachfolgestaat entsteht
regelmäßig auf den Ruinen eines so zerstörten Staates.

Die Frage, woraus diese Ruinen bestehen, führt direkt zur Antwort,
was ein Staat im Kern ausmacht: Es sind dies die Archive, mit mit all
ihren Verträgen und Urkunden, Pfandbriefen, historischen Dokumenten,
die allesamt die Kontinuität des Staates sichern. Dazu gehören auch
auch die Katasterpläne, Grundbuchblätter, mit allen festgelegten
Rechten und Pflichten. All dies ermöglicht auch bei völliger
Zerstörung des Staates einen handlungsfähigen Nachfolgestaat.

Diese Urkunden und Blätter sind nicht ersetzbar. Werden diese im
Libanon zerstört, wird Israel dasselbe bewirken, was die Römer einst
nach der Eroberung Karthagos angeblich machten, indem sie Salz in die
Erde pflügten. Dasselbe Schicksal wird den Libanon durch die
Zerstörung seiner Archive ereilen. Es wird auf unbestimmte Zeit eine
Rechtsunsicherheit geschaffen, wie sie im Westjordanland seit jeher
besteht und den Siedler den Vorwand gibt, sich dort niederzulassen.
Ohne Kataster gehört das Land niemand, und das Vorhalten eines
Vertrages über einen Landkauf, den der Großvater einmal tätigte, wird
von keinem Gericht als Beweis für die Eigentumsansprüche akzeptiert.

Die libanesische Bevölkerung würde so nicht zurückkehren können und
dem Nachfolgestaat des heutigen Libanons wird es verunmöglicht,
rechtsgenügende Urteile zu sprechen, wem das Land vor dem Krieg
gehörte.
Damit drohte dem Libanon dasselbe Schicksal wie dem Westjordanland.
Es wird Ursache von jahrzehntenlangem Zwist. Alle würden verlieren,
Israel glaubte zu profitieren.

Monströse Gedanken zum Kriegsgeschehen, so ganz nebenbei.


quelle: telepolis

P.S.: Das stände im Einklang mit der Äußerung von Condoleezza Rice, die USA bräuchten einen komplett n e u e n Mittleren Osten. Offensichtlich hat sie auch schon eine Vorstellung von den notwendigen territorialen Veränderungen, denn ein ominöser Kartenentwurf mit neuen Grenzen, der den Neocons in Washington zugeschrieben wird, existiert bereits (s. die beiden Karten "Vorher/Nachher" mit einem Kommentar von Ralph Peters, dem alter ego der US-Neocons-Seele William Kristoll).


quelle: pickings.de

Sonntag, August 06, 2006

Verbale Provokation: Syrien gibt sich kampfbereit

Klare Anweisung an Syriens Armee

Syrien ist nach den Worten von Außenminister Walid Muallem auf eine Ausweitung des Libanon-Konfliktes zu einem Regionalkrieg vorbereitet. "Syrien hat mit seinen Vorbereitungen begonnen", sagte Muallem am Sonntag bei einem Besuch im Libanon auf die Frage von Journalisten, wie groß das Risiko eines Flächenbrandes in Folge des Konfliktes sei.

"Anweisungen an Armee"
"Wir werden sofort auf jede Aggression antworten." Die Armee sei angewiesen, auf jeden Angriff sofort zu reagieren. Muallem weiter: "Wenn Israel einen regionalen Krieg will - bitte sehr." Eine derartige Eskalation sei "äußerst willkommen". Israel hat in den letzten Wochen wiederholt betont, es wolle keinen Konflikt mit Syrien.

Assad-Appell an die Armee
Präsident Baschar el Assad hatte die Armee bereits zu Beginn der Woche in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. In einem Appell an die Soldaten betonte er, jeder Tropfen Schweiß, der jetzt in Übungen vergossen werde, erspare einen Tropfen Blut im Kampf.

Sondertreffen der Arabischen Liga
Außenminister Muallem nimmt am Montag in Beirut an einem Sondertreffen der Außenminister der Arabischen Liga teil, mit dem der Sieben-Punkte-Plan des libanesischen Regierungschefs Fuad Siniora unterstützt werden soll. Es ist der erste Besuch eines syrischen Politikers von diesem Rang im Libanon seit dem Abzug der syrischen Truppen im April 2005.

"Rezept für Krieg"
Bereits vor dem Treffen ließ Muallem keinen Zweifel daran, was Damaskus vom französisch-amerikanischen Resolutionsentwurf hält. Dieser sei ein "Rezept für die Fortsetzung des Krieges".

"Vollständige Einstellung"
Der Entwurf, auf den sich Paris und Washington nach tagelangem Verhandeln geeinigt haben, verlangt von beiden Seiten die "vollständige Einstellung der Kampfhandlungen". Die Hisbollah muss demnach ihre Angriffe auf Israel sofort stoppen.

Israel wird im Gegenzug aufgefordert, alle "offensiven militärischen Operationen" zu unterlassen. Damit wird dem Land implizit das Recht auf defensive Kampfhandlungen zugebilligt.


quelle: orf.at

Samstag, August 05, 2006

...wozu das Ganze?

Nun, die Lobbyisten der israelischen Regierung, also der Lobbyisten des israelischen Generalstabes, welche die Verbündeten von Bush, Blair und Merkel/Müntefering sind, haben es doch deutlich genug gesagt: dieser ganze Feldzug dient der Verwicklung "internationaler", also verbündeter Streitkräfte in den Libanonkrieg.
Und das heißt: Verwicklung in den Weltkrieg.


Die Lügen der israelischen Regierung sind ohne Grenzen, sie sind permanent und moralisch abstoßend. Sie haben nur das eine Ziel, den seit Jahren geplanten und engstens mit der Bush-Administration besprochenen Angriff auf den Iran hinzubekommen, mit allen Mittel.

Hier ein paar Beispiele für die Dreistigkeit, mit der hier ein Krieg herbeigelogen und herbeigebombt werden soll..

Das Terrornetzwerk des Mossad im Libanon

Im Juni dieses Jahres wird der Mossad-Agent Mahmoud Rafeh vom libanesischen Geheimdienst verhaftet. Dieser soll nach Angaben der libanesischen Regierung im Libanon ein eigenes Terrornetzwerk unterhalten und angeführt, sowie als Kommandeur mehrere tödliche Anschläge im Auftrag des israelischen Geheimdienstes Mossad zu verantworten haben.
Bei der Explosion einer Autobombe in der südlibanesischen Stadt Sidon am 26. Mai war Mahmoud Al-Majzoub, ein Führungsmitglied des Islamischen Dschihad, und dessen Bruder getötet worden.
Der UN-Sicherheitsrat soll nun »die wiederholten Verletzungen des libanesischen Luftraums durch israelische Militärflugzeuge« untersuchen, sagte der libanesische Außenminister Fawzi Salloukh. Verteidigungsminister Elias Murr hatte zuvor erklärt, es sei »sehr wahrscheinlich«, daß die Autobombe, die gegen Al-Majzoub gerichtet war, von israelischen Militärflugzeugen ferngezündet wurde. Dies hätten bisherige Ermittlungen ergeben. Murr war am 12. Juli 2005 selbst einem Mordanschlag entgangen.
Gefahndet wird in diesem Zusammenhang auch nach Husein Khattab, der nach Angaben von Rafeh an dem Anschlag in Sidon beteiligt war. Khattab ist demnach auch für einem Mordanschlag am 20. Mai 2002 verantwortlich, bei dem Jihad Ahmad Jibril, der Sohn von Ahmad Jibril, des Chefs der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP), getötet worden war. (8)

Offenbar als Revanche für die Festnahme ihres Terroristen Rafeh bombardiert die israelische Luftwaffe in der Nacht zum 17.Juli genau den libanesischen Militärgeheimdienst in Abde, der ihn festgenommen hatte.
In der deutschen Papierpresse, mit Ausnahme der Jungen Welt, wurde der Fall totgeschwiegen.

Der "Angriff" auf das israelische Kriegsschiff

Am 15. Juli vermeldet CNN um 02.57 Uhr Greenwichzeit (GMT) den angeblichen Angriff auf ein israelisches Kriegsschiff durch die Hisbollah am Freitag dem 14.Juli um 7.30 Ortszeit.
CNN beruft sich auf die israelische Zeitung Ha´aretz und vermeldet, eine mit Sprengstoff beladene `Drohne´ hätte das Schiff getroffen. Entgegen früherer Meldungen würde das Schiff aber aus eigener Kraft operieren können und müßte nach Löschen des Feuers nicht abgeschleppt werden, so eine Sprecherin der IDF (israelische Armee).
Demgegenüber die Meldung der Tagesschau vom gleichen Tag die genau das Gegenteil behauptet, nämlich das Kriegsschiff müsse "brennend in einen israelischen Hafen geschleppt werden" (10).
Haaretz meldete noch am 15.Juli, der Angriff auf das Kriegsschiff sei um 8.30 Ortszeit geschehen, also eine Stunde später als durch CNN gemeldet (11). Das paßt zu Meldungen z.B. auf N24, die Tonbotschaft von Hisbollah-Chef Nasrallah mitsamt dem Bekenntnis zum Angriff auf das israelische Kriegschiff sei vor der Attacke ausgestrahlt worden, der "Spiegel" vermeldet "während"(13). Außerdem heißt es jetzt, eine Rakete hätte das Schiff getroffen (14). Stunden später war es schon eine iranische Rakete chinesischer Bauart (15) und am 17.07.06 untertraf sich das unter Insidern "BND-Blatt" genannte Presseorgan "Spiegel" wieder einmal selbst und berichtete, die Hisbollah-Miliz habe einen Marschflugkörper auf das Kriegsschiff abgefeuert (16).
Die Raketenabwehr des Kriegsschiffes war übrigens deaktiviert, angeblich wegen israelischen Flugzeugen (12).

Der Beginn des Libanonkrieges

Wir erinnern uns:
zuerst kam laut bürgerlicher Medienmonopole und Papierpresse die Entführung eines israelischen Soldaten durch die Hamas, dann der Einmarsch der israelischen Armee in Gaza, dann die Entführung zweier israelischen Soldaten an der libanesischen Grenze auf israelischem Territorium und dann der Einmarsch der israelischen Armee (IDF) in den Libanon...

Hierzu schrieben bereits am 19.Juli eine Gruppe von Intellektuellen und Künstlern um Noam Chomsky und Nobelpreisträger Harold Pinter in einer durch die Massenmedien totgeschwiegenen Botschaft:

"Der Beginn des letzten Kapitels zwischen Israel und Palästina begann, als israelische Streitkräfte 2 Zivilisten aus Gaza entführten, einen Arzt und einen Bruder.
Ein Vorfall über den nirgendwo zu lesen war, außer in der türkischen Presse.
Am folgenden Tag entführten die Palästinenser einen israelischen Soldaten und schlugen einen Gefangenenaustausch vor - es gibt ungefähr 10,000 in israelischer Haft. (..)

Jede Provokation und Gegenprovokation ist umstritten und wird an den Gegenüber zurückverwiesen. Aber alle nachfolgenden Auseinandersetzungen, Vorwürfe und Beschwörungen, alle dienen sie der Vernebelung mit dem Zweck die Aufmerksamkeit der Welt von einer lang anhaltenden militärischen, ökonomischen und geografischen Praxis abzulenken, der Ziel nichts Anderes als die Liquidation der palästinensischen Nation ist.

Dies muß laut und klar gesagt ausgesprochen werden, denn diese Praxis, nur halb öffentlich und oft verdeckt, entwickelt sich schnell in diesen Tagen, muß unserer Meinung nach unaufhörlich und endgültig als das benannt werden, was sie ist und ihr muß widerstanden werden."

Laut Meldung der Jerusalem Post vom 13.Juli war der hohe Alarmzustand, welcher nach der Entführung des Soldaten in Gaza verkündet worden war, drei Tage vor der Gefangennahme der beiden Angehörigen der IDF an der Nordgrenze im dortigen Gebiet aufgehoben worden, so eine Meldung von Solidarität.com Außerdem sei die Entführung nicht auf israelischem, sondern auf libanesischem Gebiet erfolgt (17).

weitere Täuschungsmanöver des israelischen Generalstabes, seiner Regierung und andere Ereignisse in zeitlicher Reihenfolge...

- 13.07.06, Außenamtssprecher Rege behauptet, die beiden entführten israelischen Soldaten wären nach Iran gebracht worden. (18)
- 15.07.06, "der" israelische Geheimdienst (welcher es nun ist, wird nicht vermeldet, wahrscheinlich der Militärgeheimdienst) behauptet, es seien 100 iranische Soldaten auf Seiten der Hisbollah im Libanon im Einsatz und hätten beim Angriff auf das israelische Kriegsschiff mitgewirkt (19). Zur selben Zeit in Seattle: die Seattle Times berichtet, daß der neokonservative Newt Gingrich vom Dritten Weltkrieg spricht und der Bush-Administration genau diese Wortwahl dringend ans Herz legt. Schließlich wolle ma ja gewinnen. Seine Äußerungen geschehen mitten in einer "World War III"-Kampagne, welche bereits unmittelbar vor den Anschlägen in Bombay begonnen hatte, denen ja dann unmittelbar der Einmarsch Israel´s in den Libanon folgte. (21)
- 16.07.06, tausend linke Israelis demonstrieren in Tel Aviv für Frieden sowie Verhandlungen mit dem Kriegsgegner Hamas und Hisbollah und werden dafür von der israelischen Polizei natürlich mächtig verprügelt. (48)
- 17.07.06, nun vermeldet "der" israelische Geheimdienst über die westliche BND(Bin NachDrucken)-Presse, der Iran und Syrien würden gleich wöchentlich über den Beiruter Flughafen Raketen an die Hisbollah liefern und selbstverständlich auch über deren Einsatz im Kriegsgebiet entscheiden (20). In der Nacht hatte die IDF übrigens den libanesischen Geheimdienst bombardiert, welcher im Juni den Mossad-Terroristen Mahmoud Rafeh geschnappt hatte (s.o.).
- 18.07.06, Daniel Cohn-Bendit will Nato-Truppen im Libanon damit sie "Israel´s Grenzen sichern". (72)
- 20.07.06, die "deutsche Regierung" sagt, wir sind völlig hilflos gegen die Ausspionierung von Bankendaten der Bundesbürger durch SWIFT und die US-Geheimdienste. (22)
Immerhin - vorher sagte sie noch, sie sei völlig ahnungslos.
(Vergleiche hierzu "Erdbeben in Babel III (23))
- die israelische Regierung bittet die deutsche Regierung zum ersten Mal um Unterstützung, selbstverständlich nur um die Soldaten zu befreien...(24)
- CNN sagt, der Assistent von US-Unterhändler Chris Hill habe "ja, so verstehe ich das" gesagt zu nicht näher bekannten Meldungen, Iraner hätten nordkoreanische Raketentests mitangesehen. (25)
Weltweite Schlagzeilen auf diese windelweiche Aktion:"Iraner bei Raketentests in Nordkorea"..
- der "Außenexperte" der SPD Gert Weisskirchen meint, im Falle einer Anfrage könne man sich der Entsendung deutscher Soldaten in den Libanon kaum entziehen (26). Na so ein Zufall...
- 20.07.06, BKA und Innenministerium bestätigen gegenüber mir, dem Schreiber dieses Artikels, daß von Hisbollah in Deutschland weder eine aktute noch eine aktuelle Gefahr ausgehe. Es werde nicht ermittelt, es würden keine Verfahren geben, es gelte der aktuelle Verfassungsschutzbericht. (Vergleiche hierzu "Liest Innenminister Schäuble..." (27)(28))
- immer noch 20.07.06, der Chef der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung will Israel gleich ganz in der NATO haben...(29)
- 0815-info.de und Berlin-unzensiert vermelden den deutschen Militärattachee aus Beirut in Damaskus und fragen "MAD-Agenten in Damaskus?" (27)(28)
- 21.07.06, Pressemeldungen zufolge operiert der BND (nicht zu verwechseln mit der Presse..) seit Wochen im Libanon und Nahen Osten. (30)
- 21.07.06, Rice und Bush treffen die Saudis für Nahost-Strategie. (31)
- 21.07.06, Fox News, der Bushfunk Amerika´s, meint, man habe im Irak nur deswegen keine Massenvernichtungswaffen gefunden, weil die nämlich alle vorher nach Syrien geschafft worden wären...(35)
- 21.07.06, der ex-Parmalat-Chef Gianmario Roveraro, einer der Top-Banker Italien´s und ein alter Spezl Berlusconi´s, wird zu Tode gefoltert aufgefunden, nachdem ein Korruptionsverfahren in Gang kam und er Aussagen machte(36). Schon vorher waren zwei Tycoone unter merkwürdigen Umständen in den USA zu Tode gekommen, der Gründer von ENRON, Ken Lay (37) sowie Philip Merril, ex-Chef der US-Export/Importbank (38). Beide ehemals enge Partner der Bush-Administration, beide Mitwisser auf höchstem Niveau. Merril war übrigens mit Dick Cheney in die sogenannte TSKJ-Affäre verwickelt, es ging um schlappe 180 Millionen Bestechungsgeld und nigerianische Ölvorkommen (39). Philip Merril beging übrigens angeblich Selbstmord, er verschwand von seiner Yacht während noch der Motor lief, seine Brieftasche lag ebenfalls unberührt auf dem Boot herum..
- 22.07.06, Bush-Administation liefert spontan im letzten Jahr bestellte Präzisionswaffen an Israel aus..(32) (Vergleiche hierzu:"Israel fordert atomaren Angriff auf den Iran" (33))
- 22.07.06, unabhängige Medien wie 0815-info.de, linkezeitung.de und berlin-unzensiert.de berichten über Giftgaseinsatz der israelischen Armee im Libanon (40)
- 23.07.06, "SPD"-Chef Kurt Beck ist für deutsche Soldaten im Libanon. (34)
- 23.07.06, israelische Künstler kritisieren ihre Regierung scharf und senden eine "kameradschaftliche" Botschaft zu ihren Kollegen in Palästina und Libanon. (61)
- 24.07.06, Innenminister Schäuble steigt auf die in den USA begonnene Hisbollah-Terrorkampagne ein und muß sich dafür von unabhängigen Medien verhöhnen und veräppeln lassen...(s.oben)(41)(28)(29)
- 25.07.06, Presseberichten zufolge suchen die USA willige osteuropäische Länder für neue Raketenbasen in Europa. (42)
- 26.07.06, das israelische Militär macht erst nach 14 Beinahe-Treffern einen ersten chinesischen UNO-Soldaten zum Kollateralschaden, drei andere UNO-Soldaten gleich mit, sagt zuerst "wir waren das garnicht", dann war es keine Absicht und zum Schluß war es dann irgendwie die Hisbollah. (43)(44)(45)
- 26.07.06, Merkel und Verteidigungsminister besuchen den deutschen Generalstab...(46)
- 26.07.06, der deutsche Zentralrat spricht sich gegen deutsche Soldaten im Libanon aus (47) und macht eine Menge Leute sehr glücklich damit..
- in den USA schimpfen zur gleichen Zeit die Neocons wo ihr denn ihr schöner Krieg gegen den Iran bleibe(49), gleichzeitig beginnt ein riesiges "Armageddon"-Gequatsche der "christlichen" Neocons, welches bis heute anhält (50)..
- 27.07.06, Al-Sawahiri kriecht aus der Gruft der Pentagonburger Puppenkiste und verkündet, man habe zwar bisher Schiiten massakriert, stecke jetzt aber, schwuppdiwupp, mit der Hisbollah unter einer Decke..(51)
- 27.07.06, in unabhängigen Medien fragt man sich, "Droht ein ´Al-Qeada´ Anschlag in Israel?" (55)
- 27.07.06, auf Fox News wird ein drohender atomarer Angriff auf Israel oder die USA verkündet..(54)
- 27.07.06, zum ersten Mal in der Geschichte Israel´s widerspricht der Mossad öffentlich dem Generalstab und weist auf die Sinnlosigkeit eines Bodenkrieges im Libanon hin. (60)
- 28.07.06, das Pentagon verkündet, bestimmte Truppenteile müßten leider länger im Irak bleiben als ihnen bis vor kurzem erzählt worden war. (52)
- 28.07.06, die The American Psychological Association (APA) kommt in den USA unter Druck, weil die Organisation und ihre Psychologen massenhaft in Folterungen verstrickt sind.(53)
- 28.07.06, die USA wollen über eine Privatisierung, also Verscherbelung, der Internetverwaltungsbehörde ICANN weiter die Kontrolle über das Internet behalten. (56)
- 28.07.06, US- und israelische Geheimdienste behaupten allen Ernstes, der Hisbollah-Chef Nasrallah würde sich in der iranischen Botschaft in Beirut verstecken. (57)
- 30.07.06, Kriegsverbrechen in Kana durch das israelische Militär, das übliche "das-muß-man-doch-irgendwie-verstehn-das-ist-doch-Israel"Geschwätz folgt auf dem Fuße..(58)
- am gleichen Tag ist Innenminister Schäuble gegen die Aufnahme libanesischer Kriegsflüchtlinge. (59)
- China baut einen Atombunker für 200.000 Personen in Shanghai. (69)
- 31.07.06, bei Demonstrationen nennen tausende arabische Israelis ihre eigene Regierung "blutdürstig"..(62)
- in den USA bricht der republikanische Senator Chuck Hagel mit der Bush-Administration wegen deren Nahost-Politik und nennt diese einen "Wahnsinn".. (64)
- in Dortmund und Koblenz werden 2 Bomben in Koffern gefunden, sprengfähig aber nicht explodiert. Hintergründe sind unklar, Bekennerschreiben gibt es nicht.. (66).
- 01.08.06, FDP-Chef Westerwelle ist gegen eine Entsendung deutscher Soldaten und kritisiert den Verteidigungsminister. (63)
- Außenminister Steinmeier dagegen ist weiterhin für eine mögliche Entsendung deutscher Soldaten im Libanon (67) und verhindert zusammen mit Blair eine Forderung der EU nach sofortigem Ende des Blutvergießens. (68)
- Schußwechsel an der koreanischen Waffenstillstandslinie zwischen Nord- und Südtruppen. (65)
- 02.08.06, Avi Primor fordert deutsche Soldaten in den Libanon zu schicken, das sei "unentbehrlich". (2)
- 03.08.06, in Deutschland fordern die üblichen Unverdächtigen wegen den zwei mysteriösen Kofferbomben in Dortmund und Koblenz, nun müßten 80 Millionen zurückgefilmt werden... (71)

Ohne weiteren Kommentar.



8.
http://www.jungewelt.de/2006/06-19/016.php
9.
http://www.cnn.com/2006/WORLD/meast/07/15/mideast/index.html
10.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5718634,00.html
11.
http://kunstgegenkapital.de/~kgk/Haaretz_150706_Angriff_auf_Kriegsschifff_um_
8_30_Uhr_Ortszeit
12.
http://haaretz.com/hasen/spages/738748.html
13.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,426869,00.html
14.
http://n24.de/politik/ausland/index.php/n2006071508292800002
15.
http://de.news.yahoo.com/15072006/286/israel-rakete-iranischer-produktion-tr
af-kriegsschiff.html
16.
http://www.chomsky.info/whatsnew.htm
17.
http://www.solidaritaet.com/neuesol/2006/29/israel.htm
18.
http://www.breitbart.com/news/2006/07/13/D8IR6J401.html
19.
http://n24.de/politik/ausland/index.php/n2006071512392900002
20.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID5720138_REF1,00.html
21.
http://www.0815-info.de/archiv/2006/juli/neocons.php
22.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5733196_TYP6_THE_
NAV_REF1_BAB,00.html
23.
http://0815-info.de/highlights/neun/babel3/index.php
24.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,427662,00.html
25.
http://www.cnn.com/2006/POLITICS/07/20/korea.north.usa.reut/index.html
26.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=topNews&storyID=2006
-07-20T161104Z_01_KOE058237_RTRDEOC_0_NAHOST-DEUTSCHLAND-ZF-WDHLG.xml
27.
http://0815-info.de/archiv/2006/juli/innenminister.php
28.
http://www.berlin-unzensiert.de/start/include.php?path=content/articles.php&conten
tid=1905&PHPKITSID=39cf7155552ff711c2b36ccb1d052d5d
29.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,427649,00.html
30.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/570578.html
31.
http://www.cnn.com/2006/WORLD/meast/07/21/mideast.diplomacy.ap/index.html
32.
http://www.ftd.de/politik/international/98377.html
33.
http://0815-info.de/timelinenahost.php
34.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=topNews&storyID=2006-07-
22T143637Z_01_KOE245824_RTRDEOC_0_DEUTSCHLAND-NAHOST-ZF.xml
35.
http://mediamatters.org/items/200607220002
36.
http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/5203172.stm
37.
http://money.cnn.com/2006/07/05/news/newsmakers/lay_death/index.htm?cnn=yes
38.
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